#302 – The Congress

Vollanimiert und fortan immer so gut wie zu unseren besten Zeiten …

The Congress

… das sind wir bestimmt auch bald. Vorerst sehen wir, wie es Robin Wright in Ari Folmans The Congress, dem Eröffnungsfilm des diesjährigen Fantasy Filmfests, ergeht (über Folmans vorherigen Film, Waltz With Bashir, sprachen wir in Folge #191). Zusätzlich geht es noch einmal (und diesmal richtig) um District 9 (zuletzt im Sneakpod nur im Vorbeigehen gedisst), um Bube Dame König grAs und um den ersten saudi-arabischen Kinofilm Wadjda, produziert von Roman Paul und Gerhard Meixner (Razor Film).

The Congress:

  • dt. Kinostart: 12. September 2013
  • Länge: 122 min
  • Genre: sphärisch-melancholischer Sci-Fi-Teilanimationsfilm
  • Regie: Ari Folman
  • Drehbuch: Ari Folman, Stanislaw Lem (Roman)
  • Darsteller: Robin Wright, Harvey Keitel, Kodi Smit-McPhee

Punkte:

Claudia: 8/10
Martin: -/10
Robert: -/10

In dieser Episode mit:
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avatar Martin Narajek
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4 Gedanken zu „#302 – The Congress

    1. dr. claudia

      Willkommen, Jan 😀 (und vielen Dank, Bullion, für die Weiterempfehlung!). Ich hoffe, du erwischst Wadjda dann demnächst auch noch und berichtest mir/uns, wie er dir gefallen hat.

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  1. Kuh

    Sehr schöne Ausgabe, vor allem wegen dem Abschweifen. Ich würde mich auch nicht darauf festlegen, aber ich denke nicht, dass Schauspieler komplett vom Markt verschwinden werden.

    Qualitativ steigt die Animationsqualität zweifelsfrei und das Uncanny Valley wird man in einigen Jahren sicher durchschritten haben. Wenn man bedenkt, wo man vor einigen Jahren war (siehe Beowulf und Polarexpress von Robert Zemeckis) und dass man heute quasi schon Filme in Echtzeit auf Pixarniveau auf einem guten Heimrechner statt auf einer Serverfarm laufen lassen kann, sagt eigentlich schon alles. Kostenintensiv ist die reine Technik eher weniger, aber ich glaub auch nicht, dass sich das für alle Filme lohnen würde. Sofern man nicht auf etliche Assets zurückgreifen kann, muss man doch ungeheuer viele Sachen erstellen. Ein Set zu bauen und dort vor Ort zu drehen, dürfte trotz der ganzen Komplikationen günstiger und schneller sein.

    Was die beste Technik aber nicht kann, ist einfach gute Skripts zu schreiben. Ihr habt ja selbst auch schon Videospiele angesprochen und da reicht eine primitive, aber stimmungsvolle 16 Bit Grafik ohne Sprachausgabe vollkommen aus, um Emotionen zu wecken. Von daher… Schauspieler und/oder Synchronsprecher sind nicht notwendig, aber hinfällig dürften sie deswegen trotzdem nicht werden.

    Wenn ich mal Absolute Giganten als Beispiel herannehme. Sebastian Schipper hat sich da auch “nur” ein paar Schauspieler genommen und mit denen eine Tour durch Hamburg gemacht. Ich glaube nicht, dass der Film, so technisch perfekt er auch aussehen würde, so wirken würde, wie er es in der jetzigen Form tut. Zumal ich bezweifle, dass es sich da auch lohnen würde, Hamburg zu Hause am Rechner von Grund auf nachzubauen. Welcher Regisseur hätte denn darauf Lust? In der Industrie können dafür tausende Leute engagiert werden, aber im Independentbereich wird sich das imho nie durchsetzen.

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