#314 – Oldboy

20 Jahre gefangen…
Josh-Brolin-Old-Boy-2013-Trailer

…sind Robert und Stefan nicht, aber sie sprechen trotzdem in aller Ruhe über das Remake von Oldboy. Anschliessend steuert Robert noch einen Berg weiterer Film bei, die ebenfalls ausführlich diskutiert werden. Angefangen bei The Book of Eli über The Mechanic und auch Bar 25 hangeln sie sich zur Serie Community, die er auch noch angefangen hat. Nach der erneuten Aufforderungen weiter Fragen einzusenden, wird das Geheimnis um das nächste Pinke Bar Konzert gelüftet. Am 21.12.2013 spielt unser Haus und Hofmusiker Björn besinnliche Weihnachtslieder und andere schöne Songs. Der Sneakpod freut sich auf Eure Anmeldung!

Film: Old Boy

  • Regie: Spike Lee
  • Drehbuch: Mark Protosevich
  • Länge: 104 min
  • Schauspieler: Josh Brolin, Sam Jackson
  • Genre: Knastwahnsinn
  • Filmstart: 5.Dezember 2013

Punkte:
Stefan 9/10
Robert 8,5/10

In dieser Episode mit:
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13 Gedanken zu „#314 – Oldboy

  1. Kuh

    Also Bigotterie bezüglich Remakes möchte ich euch nicht vorwerfen, aber ich finds schade, dass wieder (wenn bestimmt auch nicht sonderlich ernst) die Amis beschuldigt werden, alles nachmachen zu müssen. Das gibts überall und es werden auch genügend amerikanische Filme und Serien in anderen Ländern nachgedreht.

    Und Oldboy war ja auch keine neue Idee, sondern nur eine Mangaverfilmung. Park Chan Wook vom “Original” sollte Stefan aber auch noch kennen. Vor ein paar Monaten hatte er ja seinen ersten US-Film Stoker. Ich glaub, bei Stefan hat der ziemlich gut abgeschnitten.

    Eine Anmerkung zur Kameraarbeit: das nennt sich Snorricam und da wird die Kamera wirklich am Schauspieler festgeschnallt. Aronofsky nutzt das zum Beispiel auch ganz gern. Vor kurzem hab ich den Film Angst von Gerald Kargl gesehen und da bewegt sich die Snorricam sogar noch um den Schauspieler herum – ein sehr krasser Effekt! Empfehlenswerter, aber auch verstörender Film.

    Als Alternative zu The Book of Eli werfe ich auch mal noch The Road in den Raum, den ich hervorragend finde.

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    1. Gou

      “Und Oldboy war ja auch keine neue Idee, sondern nur eine Mangaverfilmung. ”

      Das stimmt nur sehr bedingt. Der Film nimmt nur die Ausgangs Idee und macht damit etwas anderes.

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      1. Kuh

        Ändert ja nichts daran, dass die Prämisse fast gleich ist und (Achtung: Gefährliches Halbwissen!) der Handlungsverlauf sehr ähnlich ist. Eigene Ideen einzubringen ist ja auch gut und schön, aber nur weil Peter Jackson für seine Hobbitfilme neue Figuren wie Tauriel erfindet, ist das nichts “neues”. Aber genau das ist es ja auch… neue Ideen und Konzepte zu erfinden, ist heute kaum noch möglich und das ist auch keineswegs schlimm, weswegen ich diese Remakedebatte nicht ganz verstehe. Klar gibts unnütze Machwerke, aber genauso gibts auch ziemlich tolle Neuinterpretationen und jeder sollte das Recht haben, seine eigene Version zu verwirklichen. Passiert doch schon seit etlichen Hundert Jahren mit Märchen und Überlieferungen, die immer wieder abgewandelt wurden. Solange das Endergebnis toll ist, ist es mir relativ wurscht, ob die Geschichte von irgendwas anderem inspiriert wurde.

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  2. Eric

    COMMUNITY ist echt toll und es wird noch besser als bei deinem jetzigen Stand. Es ist auch für Filmfreaks total interessant, weil fast jede Folge sich an irgendeinen Film anlehnt. Z.B. DER PATE, RAMBO, Alien usw. Ich verrate mal nicht mehr, damit Du es selber entdecken kannst. Absolut genial finde ich die S01E23. Hier verspricht der Dekan unvorsichtigerweise demjenigen, der ein PAINTBALL SPIEL auf dem CAMPUS gewinnt, einen Preis. Der Campus verwandelt sich in ein Schlachtfeld und als Filmfreak erkennt man die Referenzierungen von John Woo bis Ridley Scott. Der nackte Asiate aus dem Kofferaum von HANGOVER spielt ja auch mit. Seine Rolle ist ein total verschrobener Lehrer. Einfach herrlich 😉

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  3. claudia

    Um “The Mechanic” gings übrigens schon mal recht ausführlich in Folge #176. Bob war da nicht dabei, aber Stefan hat (glaube ich) beim ersten Mal fast die gleichen interessierten Nachfragen gestellt 😉

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  4. templeton peck

    in einer ausgabe der moviestar vor einiger zeit habe ich im zusammenhang mit neuverfilmungen der amerikaner gelesen , dass sie neu verfilmen weil im allgemeinen amerikanisch synchronisierte originalfilme nicht von der masse akzeptiert würden. kam in einem artikel im zusammenhang mit den japanischen und skandinavischen neuverfilmungen wie ring , nachtschicht , grudge , verblendung etc.

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    1. Kuh

      Und das ist in anderen Ländern anders? Und das hat nicht nur was mit der Synchro zu tun… “The Ring” aus Japan ist jetzt nicht so super, das Remake hingegen ein ziemlich intensiver Horrorfilm mit genialen Bildern und extrem dichter Atmosphäre. Einfach nur das Original zu übersetzen hätte da auch nichts gerissen. Als der Regisseur vom Original bei der Fortsetzung vom Remake anpackte, kam ziemlicher Mist bei raus.

      “Der wilde Schlag meines Herzens” kam 2005 in Frankreich raus und hat ziemlich viele Preise abgeräumt. Wirft da jemand den Franzosen vor, dass das ja nur ein Remake ist? Ist es nämlich. Von einem amerikanischen Film.

      In Kolumbien läuft “Metastasis”, was einfach nur ein spanisches Remake der US-Serie “Breaking Bad” ist. Sind die Latinos zu doof, sich was eigenes auszudenken? Ich denke nicht.

      In Indien werden ständig US-Filme neu verfilmt. “Fight Club”, “Memento”, “Collateral”, “I am Sam”… you name it. Warum synchronisieren die nicht einfach? Akzeptiert die Masse sowas dort nicht? Sind die auch so blöd wie die Amis?

      Letztes Jahr startete in Dänemark und Schweden die Serie “Bron/Broen” und war ziemlich erfolgreich. Vor ein paar Wochen lief in den USA das Remake “The Bridge”, was fast eine 1:1 Kopie ist. Sinds wieder die doofen Amis, die keine Synchro schauen wollen? Weil… ein paar Wochen später lief in England und Frankreich “The Tunnel” an. Und auch dort wird quasi alles einfach direkt übernommen. Mensch, diese doofen Europäer!

      Immer nur den Amis Kreativlosigkeit vorzuwerfen ist einfach engstirnig. Remakes werden überall produziert. Manchmal kommt Grütze dabei raus, manchmal auch großes Kino. Und dass aus den USA auch verdammt viel gutes und neues Futter kommt, wird dabei gern vergessen. Was gibts denn aus Good Old Germany so tolles, was neu und innovativ ist? Wir würden doch nichtmal ein ordentliches Remake mit hohem Budget hinbekommen.

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  5. sven komadina aka templeton peck

    habe es nicht wertend gemeint. viel mir nur ein im zusammenhang mit oldboy , Remakes etc.
    im übrigen the Bridge – coole Serie. hatte ich vor ein paar Wochen mal reingeschaut. irgendwie cool;-)
    von mir aus können die amis gerne weiter remaken. wenn was gutes bei rum kommt 🙂

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    1. Kuh

      Hab dich persönlich ja auch gar nicht gemeint, weil du ja nur was wiedergegeben hast 😛

      Ist halt sowas “allgemeines”. Wenn Remakes kritisiert werden, gehts fast immer nur gegen die Amis und das find ich arg nervig.

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  6. bjoernhh

    Aber warum wird dann “Starbuck” ebenfalls zum Remake “Der Lieferheld”?
    Ist das kanadische Original in französisch gedreht worden?

    Ich bin ein paar Folgen hinterher mit dem Hören, und daher ist das Pinke-Bar-Konzert schon wieder Geschichte.
    War’s schön? Werde ich ja noch hören.
    Wohnt eigentlich jemand von Euch in der Pinken Bar? Ich dachte immer, dass es Christophs Wohnung wäre, aber der ist ja inzwischen in Aschaffenburg…
    Oder ist das Euer Treffpunkt, der nur noch deshalb als Wohnung existiert, damit dort der Sneakpod aufgenommen wird? Hohe Nebenkosten für einen Podcast….

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