#351 – When Animals Dream

Für den Sneakpod wird es haarig …

Animals

… im Sneakfilm der Woche, dem dänischen Gruseldrama When Animals Dream. Zwar sind sich Bob und Claudia bei der Genreeinordnung nicht einig, aber bei der Bewertung kommen sie doch zu einem ähnlichen Ergebnis. Oder haben wir da nur was nicht verstanden? In aller Kürze werden die (bereits zuvor zur Sprache gekommenen) Filme Ted, Pitch Black und Salt besprochen. Dann geht es um Bier, Apfelwein, Stratford-upon-Avon und Promi Big Brother. Abschließend diskutieren wir auf Höreranregung über Filmsoundtracks bzw. Scores und ihre Erschaffer und über Darsteller, deren Anwesenheit in einem Film diesen für uns unerträglich macht.

When Animals Dream (Når dyrene drømmer):

  • dt. Kinostart: 21. August 2014
  • Länge: 84 min
  • Genre: Horror, Mystery, Drama
  • Regie: Jonas Alexander Arnby
  • Drehbuch: Rasmus Birch
  • Darsteller: Sonia Suhl, Lars Mikkelsen, Sonja Richter
  • Sneak am: 13. August 2014

Punkte:
Claudia: 4,5/10
Robert: 5/10
Stefan: -/10

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16 Gedanken zu „#351 – When Animals Dream

  1. Kuh

    Ahahahahahaha … verbitterte Gefängniswärterin! 😀 Das passt so gut zu Katy Karrenbauer und Hinter Gittern. Karrenbauer war da eigentlich Insassin, aber wiki sagt, dass sie auch mal eine Wärterin gespielt hat. Aber der Vergleich wäre schon etwas fies. Claudia is ja viel mehr hübsch und kluk als die!

    Und natürlich hab ich den Fehler in der letzten Ausgabe bemerkt – also das war nun wirklich eine boshafte Unterstellung! Da will man EINMAL nicht so kleinkariert sein… ist ja nun nicht so, dass das ausschlaggebend gewesen wäre. Also wirklich. Claudia, als Community-Manager solltest du einen freundlicheren Ton an den Tag legen! Eine Unverschämtheit ist das. 😛

    “When animals dream” klingt aber irgendwie interessant und ist seit langem auch mal wieder ein Film, von dem ich bisher noch so rein gar nix gehört hab. Bei der Allegorie kann ich mir meinen Teil nun zwar schon denken, aber mal sehen. Bei Gelegenheit wird der trotz wenig Punkten mal begutachtet.

    Zu den Fragen… ich hätte nicht gewusst, wie ich Score und Soundtrack besser hätte differenzieren können. Ein Score ist natürlich auch ein Soundtrack, aber ihr habt ja selbst schon Tarantino erwähnt. Genau das mein ich auch damit – fremde Lieder, die für einen Film zusammengestellt werden.

    Sehr faszinierend war die Frage, ob ein Komponist ein Entscheidungsgrund ist. Mir kam der Gedanke so noch nie, aber als Hauptargument für das Interesse an einem Film gab es für mich bisher keinen Musiker. Ich freu mich aber meistens, wenn halt doch bekannte Leute mitmachen. Clint Mansell (Pi, The Fountain) und John Murphy (Sunshine) zum Beispiel. Heisst natürlich noch nicht, dass es gut wird, aber ein Pluspunkt ist es meistens trotzdem. Bei Dave Porter bin ich sehr gespannt, was er in Zukunft macht. Seinen Breaking Bad Score hör ich rauf und runter. Der Score von Paul Leonard Morgan zu Dredd war auch toll und den kann man imho auch gut ohne Film geniessen 🙂

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  2. Dieter

    In einer der letzten Wochen wurde gefragt wer “komische” Formate oder so nutzt – ich nutze ogg – von daher: dreht ruhig opus ab, aber ogg ist fein

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  3. Andreas

    Moin liebe Kollegen!

    Jetzt melde ich mich als stiller Hörer auch endlich mal wieder zu Worte. Jahrelang verfolge ich nun schon Euren Podcast, der für mich immer dann am besten ist, wenn er vom Thema Film abschweift. Vielen Dank für so viele Stunden gute Unterhaltung auf viel zu vielen Autofahrten.

    Was die Soundtrack-Frage angeht, kann ich nur immer wieder den Soundtrack zu “Finding Neverland” (“Wenn Träume fliegen lernen”) empfehlen. Macht mir immer wieder gute Laune und sorgt bei mir für überbordende Kreativität, auch wenn sich ein, zwei Stücke schon arg nach “In der Weihnachtsbäckerei” anhören. Weiterer Lieblings-Soundtrack ist der von “The Fountain”. Wenn’s mal ein wenig düster und melodramatisch sein soll.

    Viele Grüße vom Ex-Nerdtalker!

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    1. dr. claudia

      Hallo Andreas, danke für das Feedback – das Lob der Off-topic-Abschweifungen lösche ich noch schnell aus Deinem Kommentar raus 😉 Der “Finding Neverland”-Soundtrack war mir damals überhaupt nicht aufgefallen, vielleicht sollte ich da doch mal bei einer Neusichtung besonders drauf achten.

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  4. Norman

    Lieber Kuh, bei den Unterstellungen kommt jetzt jeder mal dran. Ich bin mir nach der vorhergehenden Folge nicht sicher, ob ich wirklich wissen will, warum Claudias Synapsen in Sachen Weissweinfest zuerst auf mich kommen.
    Ich kann immer wieder die musikalische Untermalung von “Hero” hören. Allerdings nicht wirklich losgelöst vom Film. Der schleicht sich dabei immer wieder in meinen Kopf.
    Es gibt einige Darsteller, die mich zu jeden Werk von Ihnen verleiten. Bei Mads Mikkelsen habe ich wohl alles gesehen und auch so gut wie alles sehr gemocht. Ich halte Ihn derzeit für einen der besten europäischen Schauspieler. Michael Fassbender, kaum zu ahnen was aus dem alles werden kann. Wie Mads auch verfügt er über ein ungemein physisches Spiel. Diese Schiene mag ich total. Philip Seymour Hoffman aber da kommt ja jetzt nicht mehr so viel nach. Dann noch Bill Murray, der ungemein wenig braucht um viel zu sagen.
    Bei den Damen bin ich ohne völlig frei von Logig wenn es um Kirsten Dunst. Ich finde sie einfach unglaublich süss. Diese verfluchten Eckzähne wenn sie lächelt. Da habe ich wirklich jeden noch so traurigen Mist gesehen. Cate Blanchett und Tilda Swinton bei den beiden lasse ich auch nichts aus.

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    1. dr. claudia

      Ich weiß ehrlich gesagt da gerade nicht so genau, worauf Du Dich beziehst, und kann mich nicht daran erinnern, irgendeinen besonderen Bezug zwischen Dir und einem Weißweinfest hergestellt zu haben (weder gedanklich, noch verbal). Liegt da vielleicht ein Missverständnis vor?

      Bei Mads Mikkelsen gehe ich mit.

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      1. Norman

        Ich bezog mich auf das Weinfest in Wiesbaden, welches von Stefan in Folge 350 angepriessen wurde. Worauf hin du die Vermutung geäussert hast, dass bei dieser Kombination schwer mit mir zu rechnen wäre.
        Unterstellung war von mir als Begriff vielleicht nicht besonders schlau gewählt.

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        1. dr. claudia

          Ne, das hast Du falsch verstanden. Dass ich auf Dich kam, hatte rein gar nichts mit dem Weinfest oder einer speziellen thematischen Ausrichtung zu tun, sondern bezog sich allein darauf, dass kein anderer Hörer Deinen Rekord des “Für-Sneakpod-Aktivitäten-von-sehr-weit-her-Anreisens” überbieten kann 🙂

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  5. Felix

    Beim Thema Musik fällt mir noch eine schöne Frage für euch ein: Was haltet ihr denn von Filmen in denen Musik ein zentrales Gestaltungselement darstellt? Damit meine ich jetzt nicht nur Filme wie “Mamma mia” oder “Across the universe”, deren Handlung sich um die Songs der Bands herum aufbauen. Ich zähle dazu auch Filme, die als quasi Musical daherkommen, wie z.B. “Blues Brothers”. Oder Filme, in denen das Musik-machen ein zentrales Handlungselement darstellt, wie z.B. “Die Kinder des Monsieur Mathieu” oder “Wie im Himmel”. In eingeschränkter Form würde ich auch Filme über Musiker, wie “Walk the line” oder “Inside Llewyn Davis”, dazu zählen – je nach dem wie stark das Drehbuch einen Fokus auf das Werk der Künstler legt.

    Meine persönliche Einstellung gegenüber solchen Filmen ist etwas ambivalent. Einerseits bin ich sehr gut in der Lage mich emotional auf die Musik einzulassen und langweile mich daher selten – auch wenn über etwas längere Zeit nichts passiert außer dass Musik gemacht wird (Ein extremes Beispiel hierfür ist der Anime “Nodame Cantabile”, in dem in es häufiger passiert, dass auch einmal über 10 Minuten ein ganzes Stück aufgeführt wird, in einer 20 min. Folge …). Ich kenne aber auch durchaus Leute, die schon nach 30 Sekunden unruhig werden, wenn in einer Szene über 2 Minuten nur der Chor singt (Mit der Außnahme, dass gleichzeitig visuell die Handlung voran getrieben wird).
    Auf der anderen Seite bin ich recht unmusikalisch – über das Noten lesen und etwas Basiswissen aus der Schule geht mein Musikverständnis nicht hinaus – sodass ich manchmal Angst habe einen (wichtigen) Aspekt des Films nicht zu verstehen, da ich nicht in der Lage bin die Musik zu interpretieren, wie ich beispielsweise in der Lage wäre, eine bestimmte Kameraführung zu erkennen, und zu verstehen, wie sie mein Empfinden des Gezeigten beeinflusst. Wobei natürlich die mangelnde Fähigkeit das Werk zu dekonstruieren den Genuss des Konsumierens nicht unbedingt schmälert. Trotzdem fühle ich mich als Konsument in gewisser Weise ein Stück entmündigt, wenn ich nicht in der Lage bin zu verstehen (wenn ich das möchte) wie der Film mich beeinflusst. Das betrifft natürlich Leute, die wie ich über ein eingeschränktes Verständnis der Musik verfügen. Aber es geht hier ja auch schließlich um meine Meinung 🙂

    Damit erstmal (mehr als) genug von meiner Seite 😀 Ich bin gespannt zu erfahren, wie ihr dazu denkt und was euch sonst noch so interessantes zum Thema “Musikfilm” einfällt.

    Güße

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  6. BjoernHH

    Mein Lieblingsfilm in Sachen Songs ist immer noch “Once”.
    Den habe ich an einem Sonntag im Kino gesehen und war danach verzweifelt, da kein Elektronikmarkt geöffnet hatte und ich mir den Soundtrack erst am nächsten Tag kaufen konnte.
    (Damals habe ich noch keine Downloads gekauft, sondern noch richtige CDs!)

    Solltet Ihr die Chance haben, Glen Hansard live zu sehen, nutzt sie!

    Tolle Scores: Die fabelhafte Welt der Amélie, Braveheart, Herr der Ringe, The Fountain, und alles, bei dem The Notwist mitwirkt, z.B. Absolute Giganten oder alle Hans-Christian-Schmid-Filme (Lichter!).

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    1. dr. claudia

      Ja, der Once-Soundtrack ist wirklich zauberhaft. An Amèlie habe ich mich leider schon vor längerer Zeit “sattgehört”.

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