#355 – Walking on Sunshine

Endlich Sommer!

Walking on sunshine

Zumindest in der Sneak, denn hier gab es das 90s-Hits-Musical Walking on Sunshine, das bei Stefan für gute Laune gesorgt hat. Weniger erquicklich fand Claudia David Cronenbergs neuen Film Maps to the Stars und Barfuß auf Nacktschnecken. Stefan und Bobs Bewertung von A Most Wanted Man in der Folge #353 schließt sie sich allerdings an und liefert auch noch ihre Antwort auf s’Kurtles Hörerfrage nach. Weiterhin in der Sektion Hörerfragen: Stefan nimmt Stellung zu Ray Rices Ausschluss aus der NFL, und wir sprechen über gute Filme, die wir lieber kein zweites Mal anschauen wollen.

Walking on Sunshine:

  • dt. Kinostart: 25. September 2014
  • Länge: 97 min
  • Genre: 90er-Hits-Musical, Sommerromanze
  • Regie: Max Giwa, Dania Pasquini
  • Drehbuch: Joshua St Johnston
  • Darsteller: Hannah Arterton, Greg Wise, Leona Lewis
  • Sneak am: 10. September 2014

Punkte:
Claudia: -/10
Stefan: 8/10

Kuhkanne

In dieser Episode mit:
avatar Stefan Giesbert
avatar Claudia Nördinger
avatar Leo-Katz
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14 Gedanken zu „#355 – Walking on Sunshine

  1. Kuh

    Vielen Dank für die Antwort zur NFL 🙂

    Ich kenne mich mit der NFL absolut nicht aus und wusste bisher auch gar nicht, dass “sowas” bereits reglementiert wird. Eine Sperre für 2 Spiele find ich aber schon harmlos. Von mir aus können die da durchaus härter zugreifen. Bei Ray Wise war es ja so, dass schon auf den ersten Bildern zu sehen war, wie er seine bewusstlose Frau an den Haaren aus dem Fahrstuhl gezogen hat. Und wie sie jetzt aber sogar die NFL für den Rauswurf kritisiert, weil sie das ja nichts angehen würde, werd ich nie verstehen.

    Und Filme, die man nie wieder sehen möchte, sie aber dennoch empfehlen würde… ich könnte mich eigentlich nur Claudia bei “Requiem for a Dream” anschliessen. Für mein Empfinden gibt es einfach Filme, die man gesehen haben sollte, um mit bestimmten Themen konfrontiert zu werden. Dazu gehören auch Filme wie “Die letzten Glühwürmchen”, die von mir aus auch in Schulen gezeigt werden können. Aber so verstörend, dass ich sie nie wieder sehen möchte… vielleicht ändert sich das bei Requiem für mich sogar irgendwann, weil ich den vor rund 10 Jahren das letzte mal gesehen habe und das heute möglicherweise anders sehe.

    Filme aus dem Hause Trier beeindrucken mich eigentlich immer sehr, aber das sind nicht wirklich Filme, die jeder gesehen haben sollte. “Dancer in the Dark” ist herausragend, in meinen Augen aber nicht “wichtig” genug, um ihn anderen “aufzuzwingen”.

    Was ist übrigens mit Dokumentarfilmen? “Deliver us from Evil” ist absolut erschütternd. Von “The Act of Killing” wird das auch immer wieder gesagt, aber den hab ich noch nicht gesehen. Immerhin ist das ja keine Fiktion…

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    1. dr. claudia

      Also, mit der Kategorie “muss jeder gesehen haben” habe ich generell Probleme. Man muss letztlich überhaupt nichts, und mit jedem beliebigen Thema kann man sich im Prinzip auch auf anderem Wege vertraut machen. Insofern ging es für mich bei der Frage nur um Filme, die ich gut finde und unter bestimmten Voraussetzungen schon weiterempfehlen würde, die ich aber trotzdem nicht noch mal sehen wollen würde.

      Übrigens habe ich inzwischen herausgefunden, dass der Ex-NFL-Herr nicht “Ray Wise” sondern “Ray Rice” heißt, zumindest hat der “Ray Wise”, den das Internet kennt, meines Wissens seine Frau nicht verprügelt 😉

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      1. Kuh

        Um noch mal nachzuhaken… ist das eine generelle Aussage, weil man Zitat “letztlich überhaupt nichts muss”, oder waren damit jetzt konkret nur Filme gemeint?

        Wenn ich jetzt sagen würde, dass jeder Mensch mindestens einmal Schokoeis gekostet haben und einmal Achterbahn gefahren sein muss, auch problematisch?

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        1. dr. claudia

          Naja, hier bezog sich das speziell auf Filme. Allerdings bin ich auch davon überzeugt, dass man ein sinnerfülltes Leben führen kann, ohne jemals Schokoeis gegessen haben oder Achterbahn gefahren zu sein… Bin im übrigen mit einem Mann verheiratet, zu dessen Lieblingssätzen “X muss nix” gehört (wobei zwischen uns nicht ganz geklärt ist, ob auch ich mich als X bezeichnen darf oder doch eher Y bin, da Marc ja schon X ist …).

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          1. Kuh

            Richter Kuh hat entschieden:

            Claudia N. aus F. hat aufgrund ihrer Weiblichkeit das naturgegebene Anrecht auf das X, da sie über jene XX-Chromosomen verfügt.

            Marc N. aus F. wird seines Status als X enthoben und zum Y herabdegradiert, da er einzig das XY-Chromosom vorweisen kann.

            Das Urteil ist damit rechtskräftig, ein Widerspruch wird ausgeschlossen.

            *mitHammeraufTischgeklopft*

  2. Eric

    @Kuh “THE ACT OF KILLING” ist wirklich sehr intensiv und hat mich mitgenommen. Das Reportageteam gibt vor eine Reportage über die ehemalige Milizen drehen zu wollen und möchte die echten Täter von damals als Berater dabei haben. Diese reden freimütig über ihre Greueltaten und empfinden keinerlei Reue. Ganz im Gegenteil, die meisten sind heute noch gut situiert. Schau es dir unbedingt mal an, gibts in allen möglichen Streamingportalen.

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  3. Norman

    Tolle Folge von euch beiden. Ich war sehr gut unterhalten. Den Barfuss Film habe ich leider bereits vor einigen Jahren gesehen. Den würde ich mir auch kein zweites mal antun. Wobei einen der Titel ja hätte skeptisch machen müssen. Ich meine was verbindet man schon an angenehmen Dingen mit Nacktschnecken.
    Milchwald und Possesion (der aus dem Jahre 1981) fallen mir sofort ein. So schnell muss ich die nicht wiedersehen aber grossartig waren sie doch. Eine Frage an euch drängt sich bei solchen Filmen geradezu auf. Gibt es Filme die ihr nicht aufgrund der Qualität sondern weil sie euch schlicht zu sehr zugesetzt haben nicht bis zum Ende geschaut habt?

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