#356 – The Town

Zurück in der Stadt…

The Town

… sind Robert und Stefan und besprechen für Euch den Film The Town. Anschließend empfiehlt Stefan den Münsteraner Tatort und Robert sagt, ob sich Netflix lohnt. Natürlich kommen sie nicht um hin kurz über ihre Erfahrungen mit iOS 8 zu sprechen. Zum Ende der Sendung behandeln die beiden 2 weitere Fragen aus der Rubrik Hörerfragen.

The Town:

  • dt. Kinostart: 23. September 2010
  • Länge: 125 min
  • Genre: Actionfilm, Gangsterfilm, Bankräuberfilm
  • Regie: Ben Affleck
  • Drehbuch: Peter Craig, Ben Affleck
  • Darsteller: Ben Affleck, Rebecca Hall, Jon Hamm, Jeremy Renner
  • Sneak am: –

Punkte:
Robert: 7,75/10
Stefan: -/10

In dieser Episode mit:
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3 Gedanken zu „#356 – The Town

  1. Kuh

    Weil es beim Thema Spiele um verschiedene Fassungen samt Enden ging, mit dem Problem, dass man nicht mehr über das selbe Spiel sprechen kann, weil jeder etwas anderes erleben könnte…

    Welche Version von The Town war das denn? Hier ist das ja das gleiche Thema. Es gibt
    1) Kinofassung – 118 Minuten
    2) Extended Cut – 144 Minuten
    3) Alternate Cut – 147 Minuten (mit alternativem Ende)

    Zur Wechselwirkung Film Spiel: Es gibt natürlich die filmähnliche Inszenierung in Spielen, aber die wird mit den von euch erwähnten (und extrem nervigen) Quick Time Events in den meisten Fällen ja wieder versaut. Beim normalen Spielen steuert man ja intuitiv und denkt nicht mehr darüber nach, welche Tasten gedrückt werden müssen – wenn man sich bei QTE aber auf die Einblendungen konzentrieren muss, bekommt man von der Sequenz nichts mehr mit. Wo ist da der Sinn? Gerade in solchen Fällen sind Lets Plays ja von Vorteil…

    Von Netflix halte ich nicht gerade viel. Im Fall der Fälle lohnt sich digitale Distribution sicherlich, aber ich bleibe lieber bei DVDs und Blu-rays. Bei dem Preisdumping und den Exklusivsachen ist der Markt für mich auch nicht sonderlich attraktiv. Jeder will sein eigenes System und auf diverse Konten hab ich keine Lust. Watchever macht wohl bald schon dicht, weil es finanziell nichts bringt. Ob das für das Filmgeschäft noch gesund ist?

    Filmmagazine lese ich schon lange nicht mehr, aber früher hab ich die Widescreen sehr gemocht. Ich finde, dass die sehr faire Kritiken und auch immer einige tolle Tipps fürs Heimkino im Heft hatten. Was ich von der Cinema kenne, hat mich hingegen nie wirklich überzeugt.

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  2. Felix

    Vorab eine kurze Anmerkung zur Aufnahme: Da ihr in letzter Zeit häufig über Skype aufnehmt und die Tonqualität dann schon mal leidet … Ich hab schon häufiger von Podcastern gehört, die wenn sie Skype-Aufnahmen machen, den “Anrufenden” seine eigene Tonspur nochmal selbst Aufnehmen lassen und dann anschließend zusammenschneiden. Dann bleiben wenigstens dem Zuhörer die Skype-Artefakte erspart 😉 Wär echt super wenn das irgendwie machbar wäre. Wenn nicht … Ich hör euch auch so gerne zu 🙂

    Meine Meinung zum Thema Computerspiele/Film … Ich bin da eigentlich ganz bei euch. Natürlich sind Computerspiele stark vom Film beeinflusst. Filme waren eben einfach früher da 🙂 Was das “Spiel zum Film” angeht: Da bin ich gerade in letzter Zeit oft sehr enttäuscht. Ich habe das Gefühl, dass die Spiele dieses Genres oft nur als zusätzlicher Merchandise verstanden werden und daher wenig Geld und Mühe investiert wird. Was leider meist zu eher mittelmäßig bis schlechten Spielen führt.

    Es gibt da natürlich auch Außnahmen. Gerade die Star Wars Franchise hat einige tolle Spiele hervorgebracht. Allerdings würde ich diese auch nicht wirklich als Spiele zum Film betrachten, sondern eher als Teil eines gesamten Universums, in dem sie mit den Filmen, Büchern und was es sonst noch so gibt koexistieren. Gerade diese Fälle finde ich durchaus interessant. Ich denke man kann hier auch paralleln zu der Bücher Diskussion ziehen, die ihr vor ein paar Folgen geführt habt. Wird einfach ein Schreiberling dafür bezahlt, das Drehbuch nochmal in Romanform druckfertig zu machen, ist das Ergebnis meistens nicht die Mühe wert. Bücher, die dagegen mehr oder weniger unabhängige Geschichten erzählen und sich nebenbei im selben Setting wie der Film bewegen, können schon lesenswert sein. Auch hier kenne ich Beispiel aus der Star Wars Ecke, die vielleicht keine Meisterwerke, aber durchaus gute Unterhaltung sind.

    Die andere Richtung halte ich ebenfalls für sehr schwierig. Was für Manche bei Romanverfilmungen sehr unangenehm ist – das der Film sich an der eigenen Imagination messen muss – wird bei Computerspielen zum richtigne Problem. Hat man bei der Romanverfilmung noch “nur” den Fall, dass sich die eigne imaginäre audiovisuelle Ausgestaltung der Geschichte mit der des Regisseurs messen muss, ist man beim computerspiel doch noch viel stärker involviert. Man verliert – wie ihr schon bemerkt habt – die Ebene der Kontrolle. Auch wenn die Geschichte vielleicht in Grundzügen ähnlich verläuft (mal von alternativen Enden ganz abgesehen), verhalten sich Charaktere ganz anders, als man es gewohnt ist – sie werden ja nicht mehr von mir selbst, sondern sozusagen vom Regisseur gesteuert. Hinzu kommt, dass der Film audiovisuell zu dem passen muss was das Spiel vorgibt. Was auch schon ein großes Hindernis darstellen kann. Dennoch verfolge ich dieses Genre gerne und oft sind die Filme – wenn auch eben kein großes Kino – auch passable Unterhaltung (ich denke da z.B. an die Resident Evil Verfilmungen).

    Zum Thema “Spiele die sich wie Filme verhalten”: Meine Meinung zum Thema QT-Event Spiele deckt sich ziemlich mit eurer. Auch mir wird schnell langweilig, wenn mir Kontrolle simuliert wird, die eigentlich nichts zur Geschichte beiträgt und dann auch noch keine spielerische Herausforderung darstellt. Spiele, wie das von euch genannte Assassins Creed, machen mir dagegen großen Spaß. Es geht eben darum, eine gut erzählte Geschichte mit den richtigen spielerischen Herausforderungen verbindet. Im Gegensatz zu euch, brauche ich dabei aber eine Freiheit wie in GTA oder ähnlichem gar nicht. Gerade wenn ich über Stunden in großem Tempo durch ein lineares “Schlauch”-Level geschleußt werde, in dem eine packende Geschichte erzählt wird und ich gleichzeitig vom Spiel gefordert werde, muss ich keine Entscheidungen treffen, die den Verlauf der Handlung groß beeinflussen, um einen Riesenspaß zu haben.

    Zum Schluss eine kurze Frage zu eurer iOS Diskussion: Haltet ihr es wirklich für eine gute Idee einer Drittanbierter-Tastatur Internetzugriff zu gewähren (wie es die Swift und Swype-Tastaturen benötigen)? Ich hätte da ja eher Angst. Oder hat Apple da was getan, dass mir entgangen ist, und ich bin mal wieder viel zu paranoid 😀

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