#409 – Spectre

Er ist wieder da!

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Gemeint ist natürlich nicht Hitler, sondern James Bond. In ihrem ersten Kinobesuch seit Monaten treibt es Claudia denn auch in die starken Arme von Craigs Knochenbrecher-007 und sie berichtet unmittelbar anschließend noch etwas atemlos über den neuen Sam-Mendes-Bond Spectre. Etwas weniger aufregend geht es in dem trotzdem sehenswerten Zeitreisefilm About time zu. Stefan bereitet die Hörer auf seinen persönlichen filmischen Countdown zum neuen Star-Wars-Film vor, der mit einer Neusichtung von Star Wars: Episode 1 beginnt. Zu den Highlights der Woche gehören außerdem das Olli-Schulz-Konzert, das Stefan besucht hat, und die neue Cocktailpodcast-Folge, die sich mit dem Thema Weinbrände beschäftigt.

James Bond 007 – Spectre:

  • dt. Kinostart: 5. November 2015
  • Länge: 148 min
  • Genre: Bond-Film
  • Regie: Sam Mendes
  • Drehbuch: John Logan, Neal Purvis et al.
  • Darsteller: Daniel Craig, Leà Seydoux, Christoph Waltz, Ralph Fiennes, Ben Winshaw, Monica Bellucci

Punkte:
Claudia: 8,5/10
Stefan: -/10

In dieser Episode mit:
avatar Claudia Nördinger
avatar Stefan Giesbert
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14 Gedanken zu „#409 – Spectre

  1. Kuh

    Wie so oft kann ich Claudia fast 1:1 zustimmen… Spectre ist ein toller Film. Ich mochte vor allem den Humor, auch wenn es schon ein wenig Klamauk war. Die Couch in der Introsequenz war einfach zu gut 😀

    Und ihr habt die Chance für die besteste Überleitung versaut. Man man man! Von About Time zu Star Wars 7 – Domhnall Gleeson spielt doch den bösen General Hux im nächsten Film 😛

    Aber die Prequel-Trilogie ist so furchtbar furchtbar schlecht. Das is nu nix neues, aber es ist immer noch unfassbar, wie dumm George Lucas ist. Der versteht seine eigenen Filme und Charaktere nicht einmal selbst. Allein die Widersprüche zwischen den Filmen… wie kann man seine eigene Mythologie nur so versauen – und die alten Filme auch noch. Es ist so ärgerlich, dass man die Originale nicht mehr sehen kann.

    (Liebe Claudia, die Serie mit Lee Pace mag ich auch, aber wenn du Zeit hast – schau lieber The Leftovers. Das ist so unfassbar faszinierend und unvergleichlich. Ich will so viel viel mehr von dieser Welt erfahren… 10 Folgen pro Staffel gehen so irre schnell vorbei. Allein die letzten 3 Minuten der aktuellsten Folge sind so… ich find kein Wort, um dieses Gefühl zu beschreiben.)

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  2. MarioS

    Interessant, dass war die erste positive Besprechung die ich zu SPECTRE gehört habe.
    Als Gegenentwurf dazu empfehle ich die aktuelle Folge des Slashfilm Podcasts, da wird der Film bis ins letzte Detail zerlegt und lächerlich gemacht (was der Film meiner Meinung nach auch ist).

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    1. Kuh

      Nachdem ich den Film jetzt etwas hab setzen lassen (wird bei Claudia vielleicht auch so sein, weil ihr Kinobesuch ja ganz frisch und kaum Zeit zum Nachdenken war), würde ich meine Bewertung auch etwas nach unten korrigieren, aber den Verriss vom /Filmcast fand ich etwas übertrieben. (Dave Chen hat eh einen furchtbaren Geschmack 😀 )

      Wenn man möchte, kann man das Handeln von Raoul Silva aus Skyfall genauso kritisieren. Er macht auch ne ganze Menge kruden Unsinn, um sein Ziel zu erreichen und an M zu gelangen. Bond hatte kein Problem, M aufzufinden und in ihrer Wohnung auf sie zu warten. Was hat Silva denn davon abgehalten, genau das selbe zu tun? Nix.

      Das macht Oberhausers Motivation nicht besser, aber letztendlich war es doch auch irgendwie konsequent, bei dem, was seit Casino Royale angedeutet wurde. Und hey, in Quantum wollte der Bösewicht Wasser verkaufen. Wasser. Von daher find ist die Kritik irgendwie unverhältnismäßig.

      Casino Royale und Skyfall waren zweifellos runder, aber schlecht ist Spectre echt nicht.

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  3. Kuh

    Herr Giesbert!

    Der Herr Simon Pegg mag Sie nicht 😀

    “I don’t really have any respect for anyone who thinks those films are good. They’re not. … (They’re) a monumental misunderstanding of what the (original) three films are about. It’s an exercise in utter infanticide … (like) George Lucas killing his kid.”

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  4. Norman

    Was Claudias Wahrnehmung von Spectre betrifft. Diese kann ich leider gar nicht teilen. Abgesehen von der grossartigen Eröffnung hat mich nichts an diesem Film angesprochen, mitgenommen oder auch nur irgendwie involviert. Belanglos und zu künstlich einfach trist und aufgesetzt. Vielleicht hat mich Casino Royal aufs falsche Gleis gestellt aber da lagen Welten dazwischen. Abgesehen davon war der Film aber auch einfach technisch höchstens Mittelmass. Drehbuch, Figuren, Kamera, Licht und der rote Pfaden. Hohe Erwartung und der tiefe Fall.

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  5. Matt

    Mein Eindruck ist, dass Spectre sehr gemischtes Feedback bekommt. Von vier professionellen Kritiken die ich bisher gesehen/gelesen habe waren zwei überschwänglich positiv und zwei vernichtende Verrisse (aka Rants). Dabei schien es hauptsächlich darum zu gehen, ob gewisse (reichlich dämliche) Spoiler-relevante Plot-Details als Make-or-Break-Kriterium empfunden wurden, oder eben nicht. Ich selbst empfand die diversen Reveals zwar als teilweise lachhaft dumm, aber gestört haben sie mich irgendwie trotzdem nicht sonderlich… denn der Film war für mich (im Gegensatz zu Skyfall) vor allem eins: Unterhaltsam!

    Spectre hat einige ganz starke Szenen, aber auch einige Schwächen und vor allem ein großes Problem: Die Plotstruktur bzw. das Nichtvorhandensein einer nachvollziehbaren Struktur… seit wann darf man eigentlich bei einem 200-mio-Dollar Filmprojekt derart schludrig mit dem Plot umgehen?! Das ist mir bei Jurassic World und Terminator Genisys schon negativ aufgefallen – in diesem Bereich wird sich neuerdings scheinbar einfach keine Mühe mehr gegeben, die Punkte A, B und C logisch und für den Zuschauer nachvollziehbar miteinander zu verknüpfen (und ich hoffe das ist keine neuer Trend). Wenn ich schon permanent Plotholes entdecke und mich frage: “Huch, was ist denn da gerade passiert, das ergibt doch gar keinen Sinn?!” und keinen Roten Faden erkenne – dann stimmt definitiv etwas nicht mit dem Film! Und alle drei Filme waren mehr oder weniger Anhäufungen von Szenen und Setpieces, lose verknüpft durch irgendwelche Pseudo-Begründungen…

    Trotzdem überwiegen für mich die positiven Aspekte… 7 – 7,5 Punkte würde ich Spectre persönlich geben, auch wenn ich was die Kritiken angeht ehrlich gesagt den Verrissen den Vorzug geben muss vor denjenigen, die wirklich völlig unreflektiert und blauäugig einfach nur alles an dem Film gelobt haben (inklusive der dreisten Behauptung der Kritikenspiegel wäre durchweg überwältigend positiv).

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  6. Christian

    Wie auch zuletzt ein Dank an Claudia für ein Einblick in deren Leben mit Baby. Und schön zu hören, dass sich alles schon ein wenig in Richtung Normalität verändert hat, was man ja auch an Ihren vermehrten Auftritten im Podcast bemerkt.
    Jetzt hab ich nur langsam etwas Angst vor unserer “Abstillphase” und den ersten Breiversuchen, aber vielleicht haben wir ja mehr Glück 😉

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  7. Christoph W.

    Ich hab Spectre jetzt auch gesehen und kann das allgemeine Bashing nicht verstehen. Ich finde ihn nicht lächerlicher als jeden anderen Bond-Film und kann auch nicht die Abwesenheit eines Plots erkennen. Ich fand ihn sehr rund, unterhaltsam und mit einer Verschwörung des Bösen, kontrolliert von einem Erzbösewicht, wie man es eher aus den älteren Filmen kennt. IM Vergleich mit seinem direkten Vorgänger, Skyfall, der mir auch gefallen ht, muß ich sagen, daß ich Spectre weniger schwermütig finde und er mir deswegen mehr Spaß macht.

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