#422 – Colonia Dignidad

Der Sneakpod ist in Südamerika…

Colonia Dignidad

…und spricht aus dem Süden Chiles über den Film Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück, den Robert in der Sneak gesehen hat. Anschließen berichten die Beiden über ihr Nacht beim Superbowl, den die Denver Broncos 24:10 gegen die Carolina Panthers, gewannen. Kurz vor dem KickOff hat Travis Dow vom Die Geschichte der Deutschen Podcast ein Video von vor Ort aufgenommen. Vielen Dank dafür. (Super Bowl 50 in Santa Clara, Kalifornien) Vergesst nicht, den Twitter Accounts vom Sneakpod und dem Cocktailpodcast (oder Robert und Stefan) zu folgen.

Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück

  • dt. Kino-Start: 18.02.2016
  • Länge: 110 min
  • Genre: Sektenlagerdrama
  • Regie: Florian Gallenberger
  • Drehbuch: Torsten Wenzel, Florian Gallenberger
  • Darsteller: Emma Watson, Daniel Brühl, Michael Nyqvist
  • Sneak am: 03.02.2016

Punkte:
Stefan: -/10
Robert: 8/10

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6 Gedanken zu „#422 – Colonia Dignidad

  1. hellcow

    Wir haben hier sowas ähnliches in der Nähe, ich fasse das mal stümperhaft zusammen: Unsere lokale Sekte heißt: Universelles Leben und hat/hatte ne Frau als Oberchefboss die mal ne Zeit lang direkt mit Gott gesprochen hat oder so. Die haben Verwaltungssitz in Würzburg beste Lage und hatten mal in einem Dorf-Neubaugebiet (Hettstadt) Häuser mit eckenlosen Fenster gebaut (weil sich in den Ecken das Böse versteckt oder so) – Leute die dort recherchiert haben wurden recht fix umzingelt und fotografiert . Seit ein paar Jahren haben die in der Nähe von Greußenheim so ne Art Gut oder Aussteigerhofgemeinde whatever gebaut (google maps link: https://goo.gl/LxmZC9 – sieht man nur in der Satelitenansicht)
    Wenn man über die recherchiert kann es ganz schön spooky werden. Hoffe ich blieb soweit neutral.
    hochachtungsvoll

    Antworten
    1. Robert Beitragsautor

      Ah, danke für die Info. Hab denen mal ein bißchen hinterhergegoogelt und die gibt (oder gab) es hier in Frankfurt auch. Bin da oft dran vorbeigefahren und hab mich gefragt “was das wohl für welche sind”.

      Antworten
  2. Gnislew

    Insgeheim habe ich gehofft, dass die Meinung vom Kinocast zu Colonia Dignidad ein Ausrutscher war und andere Medien sich eher meiner Meinung anschließen, dass der Film ganz großer Mist ist. Brühl und Watson konnten mich gar nicht überzeugen, was mich allerdings viel mehr stört, ist dass der Film eigentlich nur eine Liebesgeschichte mit Thrilleranteilen ist. Und dabei nicht mal ein besonders Guter. Alle Aktionen von Watson sind wo vorhersehbar und wie meine meine Frau?

    *SPOILER* Brühl spielt den Behinderten so schlecht, die hätten sich vielleicht mal in einem Wohnheim anschauen sollen, wie Behinderte sich verhalten. Dabei muss man wissen, dass meine Frau in einem Wohnhaus für schwerstbehinderte arbeitet und dies somit durchaus beurteilen kann.*SPOILER*

    Ich finde es auch sehr schade, dass am Ende des Film Texttafeln darstellen wie schlimm eigentlich Paul Schäfer war, doch der Film dies überhaupt nicht transportiert. Ich sprecht ja die Szene mit den Jungen im Podcast hier. Hier hätte ich mir tatsächlich gewünscht, dass der Film deutlicher zeigt was passiert. Nicht etwa weil die Szene nicht zu verstehen war, sondern einfach weil man den singenden Jungen, die ja genau wissen was sie erwartet keinerlei Angst ansieht und auch wenn Schäfer unter der Dusche verschwindet die Jungs keine Angst vermitteln können.

    Wie Ihr gesagt habt, macht der Film halt viele Sachen um einfach nur die Geschichte vorwärts bringen zu wollen.

    *SPOILER*Wieso muss diese Nebengeschichte mit der Schwangeren sein? Und wieso muss genau das mit Ihr passieren was man erwartet?*

    Und dies ist neben der Sache mit der Alarmanlage nur eine weitere Szene, wo der Film es sich zu einfach macht.

    Naja, Geschmäker sind unterschiedlich. Von Euren 8 Punkten bin ich weit entfernt, ich sehe den Film eher bei 2 oder 3 Punkten und als eine Film, den es nicht gebraucht hätte.

    gruß
    Gnislew

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    1. Robert Beitragsautor

      Schade dass der Film Dir nicht gefallen hat. Klar einige Schwächen hat er, speziell die Deus-Ex-Machina-Momente, davon sind sicher 3-4 drin und dafür hab ich ihm auch Punkte abgezogen. Aber insgesamt fand ich die Atmosphäre in der Kolonie schon bedrückend und eindringlich auf die Leinwand gebracht.

      *Spoiler*
      Die Szenen in denen D. Brühl die Behinderung spielt sind sicher diskussionswürdig und den Realismus darin kann ich nicht beurteilen, aber für mich haben sie als Eckpfeiler der Storyline schon funktioniert. Der Teil mit der Schwangeren ist tatsächlich komplett verzichtbar – da geb ich Dir recht.
      */Spoiler*

      Bezüglich der Jungen-unter-der-Dusche-Szene – klar die Jungen die da singen zeigen erstmal keine Angst (glücklich sehen die aber auch nicht aus), aber da wissen wir als Zuschauer auch noch nicht wo die Szene genau hinführen wird (auch wenn man schlimmes ahnt). In dem Moment wo uns das klar wird ist die Wirkung der Szene doch wuchtig – Wirkung vor Logik – für mich geht die in Ordnung.

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