Oscars 2017: die Nominierten

Wir haben einen Wecker (auf 14.15 Uhr, MET) gestellt. Wir waren (auf Twitter) live dabei. Hier ist die Liste der diesjährigen Oscaranwärter, fast noch frisch aus dem Ofen. – Öh, wo ist denn bitte Nocturnal Animals? And what else went wrong? Lasst uns diskutieren!

Best Picture

  • Arrival
  • Fences
  • Hacksaw Ridge
  • Hell or High Water
  • Hidden Figures
  • La La Land
  • Lion
  • Manchester by the Sea
  • Moonlight

Directing

  • Denis Villeneuve – Arrival
  • Mel Gibson – Hacksaw Ridge
  • Damien Chazelle – La La Land
  • Kenneth Lonergan – Manchester by the Sea
  • Barry Jenkins – Moonlight

Actor in a Leading Role

  • Casey Affleck – Manchester by the Sea
  • Andrew Garfield – Hacksaw Ridge
  • Ryan Gosling – La La Land
  • Viggo Mortensen – Captain Fantastic
  • Denzel Washington – Fences

Actress in a Leading Role

  • Isabelle Huppert – Elle
  • Ruth Negga – Loving
  • Natalie Portman – Jackie
  • Emma Stone – La La Land
  • Meryl Streep – Florence Foster Jenkins

Actor in a Supporting Role

  • Mahershala Ali – Moonlight
  • Jeff Bridges – Hell or High Water
  • Lucas Hedges – Manchester by the Sea
  • Dev Patel – Lion
  • Michael Shannon – Nocturnal Animals

Actress in a Supporting Role

  • Viola Davis – Fences
  • Naomie Harris – Moonlight
  • Nicole Kidman – Lion
  • Octavia Spencer – Hidden Figures
  • Michelle Williams – Manchester by the Sea

Writing (Adapted Screenplay)

  • Arrival, written by Eric Heisserer
  • Fences, written by August Wilson
  • Hidden Figures, written by Allison Schroeder; Theodore Melfi
  • Lion, written by Luke Davies
  • Moonlight, written by Barry Jenkins

Writing (Original Screenplay)

  • Hell or High Water, written by Taylor Sheridan
  • La La Land, written by Damien Chazelle
  • The Lobster written by Yorgos Lanthimos; Efthimis Filippou
  • Manchester by the Sea, written by Kenneth Lonergan
  • 20th Century Women, written by Mike Mills

Foreign Language Film

  • Land of Mine (Denmark), Martin Zandvliet
  • A Man Called Ove (Sweden), Hannes Holm
  • The Salesman (Iran), Asghar Farhadi
  • Tanna (Australia), Martin Butler; Bentley Dean
  • Toni Erdmann (Germany), Maren Ade

Animated Feature Film

  • Kubo and the Two Strings (Laika)
  • Moana (Walt Disney Animation Studios)
  • My Life as a Courgette (Gebeka Films)
  • The Red Turtle (Wild Bunch/Studio Ghibli)
  • Zootopia (Walt Disney Animation Studios)

Production Design

  • Arrival
  • Fantastic Beasts and Where to Find Them
  • Hail, Ceasar!
  • La La Land
  • Passengers

Cinematography

  • Bradford Young – Arrival
  • Linus Sandgren – La La Land
  • Greig Fraser – Lion
  • James Laxton – Moonlight
  • Rodrigo Prieto – Silence

Costume Design

  • Allied
  • Fantastic Beasts and Where to Find Them
  • Florence Foster Jenkins
  • Jackie
  • La La Land

Film Editing

  • Joe Walker – Arrival
  • John Gilbert – Hacksaw Ridge
  • Jake Roberts – Hell or High Water
  • Tom Cross – La La Land
  • Nat Sanders; Joi McMillon – Moonlight

Documentary (Feature)

  • Fire at Sea
  • I Am Not Your Negro
  • Life, Animated
  • O. J.: Made in America
  • 13th

Makeup and Hairstyling

  • A Man Called Ove
  • Star Trek Beyond
  • Suicide Squad

Music (Original Score)

  • Mica Levi – Jackie
  • Justin Hurwitz – La La Land
  • Dustin O’Halloran; Hauschka – Lion
  • Nicholas Britell – Moonlight
  • Thomas Newman – Passengers

Music (Original Song)

  • “Audition (The Fools Who Dream)” from La La Land
  • “Can’t Stop the Feeling” from Trolls
  • “City of Stars” from La La Land
  • “The Empty Chair” from Jim: The Jim Foley Story
  • “How Far I’ll Go” from Moana

Sound Mixing

  • Arrival
  • Hacksaw Ridge
  • La La Land
  • Rogue One: A Star Wars Story
  • 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi

Sound Editing

  • Arrival
  • Deepwater Horizon
  • Hacksaw Ridge
  • La La Land
  • Sully

Visual Effects

  • Deepwater Horizon
  • Doctor Strange
  • The Jungle Book
  • Kubo and the Two Strings
  • Rogue One: A Star Wars Story

Documentary (Short Subject)

  • “Extremis”, Dan Krauss
  • “4.1 Miles”, Daphne Matziaraki
  • “Joe’s Violin”, Kahane Cooperman; Raphaela Neihausen
  • “Watani: My Homeland”, Marcel Mettelsiefen; Stephen Ellis
  • “The White Helmets”, Orlando von Einsiedel; Joanna Natasegara

Short Film (Animated)

  • “Blind Vaysha”, Theodore Ushev
  • “Borrowed Time”, Andrew Coats; Lou Hamou-Lhadj
  • “Pear Cider and Cigarettes”, Robert Valley; Cara Speller
  • “Pearl”, Patrick Osborne
  • “Piper”, Alan Barillaro; Marc Sondheimer

Short Film (Live Action)

  • “Ennemis Intérieurs”, Sélim Azzozi
  • “La Femme et le TGV”, Timo von Gunten; Giacun Caduff
  • “Silent Nights”, Aske Bang; Kim Magnusson
  • “Sing”, Kristof Deák; Anna Udvardy
  • “Timecode”, Juanjo Giménez

8 Gedanken zu „Oscars 2017: die Nominierten

  1. Robert

    Hihi, in der Kategorie “Makeup and Hairstyling” hat sich ein alter grummeliger Mann unter die Multi-Millionen-Produktionen gemogelt. Find ich gut.

    Antworten
  2. kuh

    Puh… also wenns nur nach den Nominierten bei Best Picture geht, würde meine Wahl klar auf Arrival fallen, aber ich geh davon aus, dass der keine echte Chance hat. Die Konkurrenz ist da einfach die viel deutlichere Oscar Bait 🙁

    Dass von Nocturnal Animals auch “nur” Michael Shannon nominiert ist, ist sehr schade. Der hat wirklich mehr Beachtung verdient. Ein wirkliches Gesamturteil lässt sich aber wie immer nur schwer bilden, wenn man einen Teil der Filme noch nicht sehen konnte.

    Antworten
  3. kuh

    Mittlerweile hab ich ein paar mehr Vertreter gesehen…

    Hacksaw Ridge ist schon gut, aber ich nehme an, dass er das selbe Probleme wie Hidden Figures hat, weil er zumindest auf mich arg manipulieren wirkt. Die echte Geschichte mag auch genau so gewesen sein, aber die Art und Weise, wie die Entwicklung vom Underdog zum alles überstrahlenden Helden inszeniert wird, war schon fast kitschig – trotz der extrem derben Gewaltdarstellung.

    Manchester by the Sea lebt vor allem vom Schauspiel, an dem es nicht viel auszusetzen gibt. Die Geschichte ist schon tragisch und gut erzählt, aber irgendwie fehlte dem ganzen Film noch das besondere Etwas, was die Nominierung rechtfertigt. Ist er gut und sehenswert? Sicher. Aber einer der besten Filme des Jahres?

    Ähnlich gings mir mit Hell or High Water. Ein toller moderner Western mit interessanten Standpunkten, aber irgendwie auch nicht mehr.

    Mit La La Land hatte ich zu Beginn auch ordentlich zu kämpfen, weil ich mit Jazz nicht viel anfangen und man mich mit Musicals jagen kann. Bei dem Hype musste ich aber natürlich mal schauen, was da dran ist. Mit der Zeit konnte er mich dann aber doch noch für sich gewinnen, was ich in der Form doch sehr selten erlebe. Dass der Musicalanteil in der zweiten Hälfte stark abgenommen hat, hatte da sicher einen Anteil. Wirklich überzeugend wirkte die Chemie zwischen Gosling und Stone dann aber auch nicht…

    Am Ende wird, denk ich, wohl Hacksaw Ridge oder La La Land das Rennen machen, weil sie die richtigen Knöpfchen drücken. Meine Stimme geht aber weiterhin an Arrival. Da dürften die anderen Kandidaten auch nichts mehr dran ändern 🙂

    Antworten
    1. Matt

      Von den nominierten Best Pictures hab ich nur Arrival (OV – 8,5/10), Hidden Figures (in der Sneak – 7,5/10) und gestern dann noch La La Land (OV – 8,5/10) gesehen.

      Nocturnal Animals gab’s vor ein paar Wochen auch in der Sneak, so gut wie Du und Claudia fand ich den allerdings nicht muss ich sagen (7/10). Das (Buch-)Ende fand ich ziemlich schwach und ehrlich gesagt wenn nicht jeder Reviewer Ever darauf hingewiesen hätte wie stylisch bei Robert Ford alles aussieht und gefilmt ist… es wäre mir gar nicht sonderlich aufgefallen… cinematrographisch empfand ich es als ziemlich Standard und auch Design und Einrichtung der Wohnung waren jetzt für mich nichts wahnsinnig Außergewöhnliches.

      Arrival war sicher ein wahnsinnig klug inszenierter Plot/Film, aber ich kann ihm nicht verzeihen wie schäbig er die Naturwissenschaften behandelt hat… die Aliens verstehen keine Mathematik?! Is klar… ich weiß, dass das irgendwie aus dem Weg geräumt werden musste, weil der Fokus der Geschichte ein anderer ist, aber es widerspricht einfach jeglicher Logik. Auch das Dekodieren der Alien-Sprache lief für meinen Geschmack viel zu konventionell und uninspiriert ab und bei einigen ihrer Kontaktversuche hat sich Louise zudem ziemlich dumm bzw. zweideutig angestellt, obwohl sie selbst immer die größte Verfechterin von präziser Kommunikation war.

      Lustigerweise ging meine Deutung des Endes von La La Land (entgegen scheinbar jeder anderen die ich bisher gelesen habe) stark in Richtung des Endes von Arrival (ohne hier jetzt gleich zwei Filme spoilern zu wollen 🙂 ). Ich meine die Reviews sprachen im Vorfeld von einem grandiosen Ende “bold, imaginative, original, clever etc.”… und dann sitz ich im Kino und denke mir: That’s it?! DAS soll das großartige Ende sein, das den ganzen Film nochmal um so vieles besser macht?! …Ich muss was übersehen haben (hab ich aber gemäß aller Spoiler-Foren-Threads und Youtube-Reviews nicht)… aber wie gesagt, als ich den Film auf der Rückfahrt vom Kino nochmal habe Revue passieren lassen kam ich auf eine etwas eigenwillige andere Deutung die stark in Richtung Arrival geht und DIE finde ich würde den Film dann tatsächlich so gut machen, wie er angeblich ist ;-).

      Antworten
      1. kuh

        >Das (Buch-)Ende fand ich ziemlich schwach

        Wie es endet, war doch relativ egal… was wichtig ist, ist dessen Bedeutung und was er ihr damit vielleicht sagen will. Also ich red nur vom Buch. Findest du auch das Filmende schwach?!

        >auch Design und Einrichtung der Wohnung waren jetzt für mich nichts wahnsinnig Außergewöhnliches

        Aber es hatten ein festen Stil. Kühl, steril und so :>

        >aber ich kann ihm nicht verzeihen wie schäbig er die Naturwissenschaften behandelt hat… die Aliens verstehen keine Mathematik?! Is klar…

        Der behandelt das doch nicht schäbig. Im Film wurde nur gesagt, dass die Aliens _anscheinend_ Algebra nicht verstehen, dafür aber andere komplexe Themen. Der Herr Wolfram hat sich dazu in einem Interview geäussert:
        http://www.space.com/34783-stephen-wolfram-arrival-interview.html

        Space.com: So some aspects of mathematics might be common for aliens and humans, but a lot wouldn’t overlap?

        Wolfram: [Take] binary, base 2 numbers. The I Ching, from ancient China, kind of uses those — and there are places where they’d been kind of invented a long time ago, but really nobody cared until modern times, as computers and the whole wave of technology that makes good use of binary numbers. Would the aliens care about binary numbers? Well, if you’d gone back 500 years in human mathematical history and you’d been talking with [François] Vieta, the inventor of algebra, about binary numbers, he wouldn’t have had a clue, probably. And yet, today, binary numbers look to be fundamental, simple, it’s-obvious type aspects of mathematics.

        Ich sehe da keinen logischen Widerspruch :/

        >Ich meine die Reviews sprachen im Vorfeld von einem grandiosen Ende “bold, imaginative, original, clever etc.”… und dann sitz ich im Kino und denke mir: That’s it?! DAS soll das großartige Ende sein, das den ganzen Film nochmal um so vieles besser macht?!

        Ich fand das Ende passend und ich glaub, dass das die beste Art war, wie man den Film hätte beenden können, aber gefühlt hat man das wirklich schon etliche Male gesehen.

        Antworten
        1. Matt

          Das eigentliche Filmende von Nocturnal Animals war ganz gut, trotzdem hat mich geärgert, dass die für mein Empfinden deutlich interessantere und spannendere Handlung (die des Buches) enttäuschend aufgelöst wurde. Das sie dabei symbolisch zu verstehen ist ist mir egal… gerade deshalb hätte man sich doch noch viel mehr austoben können 🙂 .

          Wow, der Mann hat nicht ernsthaft gesagt, dass Binärzahlen erfunden wurden?! Mathematik kann man vielleicht finden, aber nicht erfinden. Mathematik ist ein universelles Regelwerk zur modellhaften Beschreibung unserer Realität. Dem können sich auch die Aliens nicht entziehen, wenn sie Schiffe bauen und interstellare Reisen durchführen wollen… aber vielleicht haben sie die Schiffe ja auch geklaut und sind in Wirklichkeit Space-Pirates! 😉 Ich würde mir auch noch gefallen lassen, dass sie aus bestimmten Plot-Gründen die Mathematik verstanden, aber einfach ignoriert haben. Trotzdem fand ich diesen Aspekt am sonst so gelungenen Arrival erschreckend schwach.

          Genau ja, wenn wirklich nicht mehr hinter dem Ende von La La Land steckt, war es zwar sehr schön inszeniert, aber doch eigentlich überhaupt nichts Neues… und alle feiern es als so großartig und originell… wobei der Backlash kommt ja auch langsam in Gang… die ersten 5 – 6 Seiten der imdb-Message-Boards (übrigens auch bei Arrival) sind wirklich AUSSCHLIEßLICH gehate 🙂

          Antworten
          1. kuh

            >Das eigentliche Filmende von Nocturnal Animals war ganz gut,

            Ganz gut? Sehr geehrter Herr Matt, Sie diskreditieren sich selbst! 😛

          2. kuh

            >wobei der Backlash kommt ja auch langsam in Gang… die ersten 5 – 6 Seiten der imdb-Message-Boards (übrigens auch bei Arrival) sind wirklich AUSSCHLIEßLICH gehate

            IMDb is the world’s most popular and authoritative source for movie, TV and celebrity content. As part of our ongoing effort to continually evaluate and enhance the customer experience on IMDb, we have decided to disable IMDb’s message boards on February 20, 2017. This includes the Private Message system. After in-depth discussion and examination, we have concluded that IMDb’s message boards are no longer providing a positive, useful experience for the vast majority of our more than 250 million monthly users worldwide. The decision to retire a long-standing feature was made only after careful consideration and was based on data and traffic.

            😮

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