#503 – The Limehouse Golem

Unheimliche Gestalten, rote Vorhänge, dunkle Gassen …

Auch wenn in der Sneak ein viktorianischer Serienkiller gesucht wurde, hat Claudia sich fast gar nicht gefürchtet, kann The Limehouse Golem aber dennoch etwas abgewinnen. Ansonsten haben wir wohl Animationsfilmthemenwoche: Claudia hat Die rote Schildkröte und Die Melodie des Meeres nachgeholt und dem Anima-Klassiker Akira eine weitere Chance gegeben. In Vorbereitung auf alles, was ihm als Vater einer Tochter noch bevorsteht, hat Robert sich Monsieur Claude und seine Töchter angesehen (in Folge #359 auch schon von Claudia besprochen) und berichtet außerdem im Detail über seine Erfahrungen mit dem e-Golf. Denn wer könnte euch angemessen über Elektromobilität informieren, wenn nicht der Sneakpod?

The Limehouse Golem:

  • dt. Filmstart: 31. August 2017
  • Länge: 109 min
  • Genre: Murder Mystery
  • Regisseur: Juan Carlos Medina
  • Drehbuch: Jane Goldman, Peter Ackroyd (Roman)
  • Schauspieler: Bill Nighy, Olivia Cooke, Eddie Marsan, Douglas Booth
  • Arthouse-Sneak (OV) am: 23. August 2017

Punkte:
Robert: -/10
Claudia: 7/10

Arthouse-Sneak-Notenspiegel: Ø = 3,1 (Note 1: 2x, Note 2: 11x, Note 3: 7x, Note 4: 14x, Note 5: 1x, Note 6: 1x)

(Transkript, Video)

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9 Gedanken zu „#503 – The Limehouse Golem

  1. kuh

    Ohje, Eddie Marsan? Seit Tyrannosaur gibt es für mich kaum einen Schauspieler, der furchteinfößender ist – selbst wenn er in Komödien mitspielt 😀 Auf meiner To Do-Liste steht der Golem aber erstmal nicht.

    Die rote Schildkröte steht da schon länger, aber nicht ganz so weit oben. Weniger interessant geworden ist er nach der Besprechung jedenfalls nicht. Bei Sichtung wird berichtet :>

    Akira hab ich auch vor über 10 Jahren nur einmal gesehen und war nich sooo angetan davon, wollte den aber genau deswegen auch mal wieder sehen und aus einer heutigen Perspektive anschauen, die Blu-ray war mir nur zu teuer. Aber das Motorrad ist super! 😀

    Claudia, hast du mal Chronicle gesehen? Die Suchfunktion hat hier nichts ergeben. Der erinnert jedenfalls an Akira, hat bei mir aber einen besseren Eindruck hinterlassen.

    Der Argumentation, dass man aber vielleicht mehr wissen/den Kontext kennen müsste, um zum Beispiel Akira besser bewerten zu können, würde ich aber nicht unbedingt folgen. Das kann letztendlich zur allgemeinen Wertschätzung beitragen, aber das ist dann die Kirsche auf der Sahnetorte und wenn die nicht schmeckt, hilfte die Kirsche auch nicht mehr – zumal Akira, soweit ich das bewerten kann, nichts zum kulturellen Hintergrund sagt, wie es zum Beispiel beim 1954 und 2016er Godzilla der Fall ist.

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  2. Matt

    Swiss Army Man gehört für mich immernoch zu den absoluten Sneak Highlights des letzten Jahres. Soviel ungezügelte und skurrile Kreativität auf der Leinwand zu sehen… fantastisch (9/10).

    Mein Französisch ist eher auf Grundschul-Niveau, aber ich hätte den Originaltitel mit “Was haben wir dem Lieben Gott bloß getan?!” gedeutet. Das macht für mich deutlich mehr Sinn. Der Film lief natürlich auch in der Sneak, wo ich ihn damals gut, aber auch nur punktuell wirklich gelungen fand. Seit einiger Zeit läuft er aber auch gefühlt alle 2 Wochen im Fernsehen. Inzwischen habe ich ihn viermal gesehen (woran erwähnte Élodie Fontan sicher nicht ganz unschuldig war) und muss sagen, er wurde wirklich mit jedem mal besser (8,5/10)!

    Apropos Élodie Fontan: Alibi.com lief bei uns auch vor einigen Wochen (da war ich leider noch zu beschäftigt hier zu kommentieren 😉 ) und war ebenfalls ein absolutes Sneak Highlight (8,5/10). Den Regisseur/Schreiber/Hauptdarsteller Philippe Lacheau kannte ich übrigens schon von einem Film der letztes Jahr gesneakt ist: “Ab in den Dschungel”. Den kann ich ebenfalls empfehlen, ist auch ‘ne ziemlich durchgedrehte Komödie (tonal absolut vergleichbar) und wie auch Alibi.com vor allem mit einem Wort zu beschreiben: (wahnsinnig) Unterhaltsam!

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    1. claudia

      Merci für die Übersetzungshilfe! Du liegst sicher richtig – mein Schulfranzösisch ist auch schon ganz schön lang her 😀

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    2. kuh

      Matt, hast du Primer und/oder Upstream Color gesehen? Hab grad zufällig gelernt, dass Shane Carruth in Swiss Army Man eine kleine Gastrolle hat. Ist mir beim ersten Anschauen gar nicht aufgefallen 😀

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        1. kuh

          Upstream Color mochte ich ziemlich – ist auch etwas zugänglicher als Primer. Der Soundtrack läuft bei mir zudem recht häufig im Hintergrund. Vor allem “A Low And Distant Sound Gradually Swelling And Increasing” und “As If It Would Have A Universal And Memorable Ending” sind tolle Tracks 🙂

          Absolute Empfehlung von mir, auch wenns natürlich nix für die breite Masse ist.

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          1. Matt

            Was heutzutage so alles als Soundtrack durchgeht 😛

            Das erste fand ich etwas nervig, aber das zweite hat mir gefallen. Hat mich n bißchen an “Quiet Night” von den Emil Bulls erinnert.

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