#505 – Porto

Kunst, Kunst, Kunst – ihr wollt es doch auch!

Oder vielleicht nicht? Einige der Zuschauer der Arthouse-Sneak waren von Gabe Klingers Porto offensichtlich etwas überfordert. Claudia übt sich dagegen in der Kunst, das Lobenswerte im Vielleicht-nicht-ganz-Gelungenen zu erkennen. Lasst euch das am besten von ihr selbst erklären – ebenso wie die Vorzüge von The Handmaiden (wir wiederholen: bitte nicht gemeinsam mit Eltern oder Kindern anschauen!). Bob setzt sich in seiner Besprechung von Free Fire mit der Frage auseinander, wie lange eine Schießerei mit multiplen Teilnehmern sich realistischerweise ziehen kann, und aus der Wühlkiste der filmischen Vergangenheit befördern wir Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (schon besprochen in Folge #349), Blues Brothers und The Invisible Man (auf Vimeo, aus dem Jahr 1933) zutage. Da sich beim Penny die Lebkuchen schon wieder meterhoch türmen, wird es Zeit, darüber zu sprechen, welche Apple-Produkte auf euren Wunschzettel gehören. Überhaupt, Vorweihnachtszeit: Am Ende der Folge gibt es endlich die langerwartete Ankündigung des Sneakpod-Jubiläums-Events am 18. November. Alle Details im Podcast – und sehr bald auch separat auf unserer Website.

Porto:

  • dt. Filmstart: 14. September 2017
  • Länge: 76 min
  • Genre: Arthouse-Romantikdrama
  • Regisseur: Gabe Klinger
  • Drehbuch: Larry Gross, Gabe Klinger
  • Schauspieler: Anton Yelchin, Lucie Lucas, Paulo Calatré
  • Arthouse-Sneak (OV) am: 6. September 2017

Punkte:
Stefan: -/10
Robert: -/10
Claudia: 6/10
Christoph: -/10

Arthouse-Sneak-Notenspiegel: Ø = 3,5

(Transkript, Video)

In dieser Episode mit:
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5 Gedanken zu „#505 – Porto

  1. Matt

    Als Hector damals ins Kino kam war Robbie Collins gerade für Mark Kermode Vertretung. Das hier war damals sein Review zu dem Film:
    https://www.youtube.com/watch?v=f1gcyLarDgA

    Ich hab ihn damals auch in der Sneak gesehen und war sehr hin- und hergerissen, denn ich kann beide Sichtweisen absolut verstehen. Man kann sich entscheiden das alles irgendwie quirky, charmant und sympathisch zu finden, oder aber kalkuliert, zynisch und hohl. Ich liege wahrscheinlich irgendwo dazwischen, fand ihn damals nicht schlecht, aber auch nicht großartig.

    Wirklich großartig dagegen fand ich Free Fire (9), den ich im März in der Sneak gesehen habe (allerdings war ich da im Kinosaal wohl der Einzige, der Film kam zu meiner Überraschung beim Publikum überhaupt nicht gut an). Schon das originelle Setup, die eigenwilligen Charaktere und der bösartige Humor trafen nicht den Geschmack der neuen Sneaker-Generation, endgültig “wütend” wurde das Kino dann aber, als das Geballer losging:

    Wenn ihr euch erinnert, Kino 10 war und ist ja auch immer dafür bekannt, dass der Ton um einiges lauter gedreht ist, als in den anderen Kinos. Das führte dazu, dass die von euch ja schon angesprochene, sehr realistische Schießerei-Vertonung doch ganz ordentlich in den Ohren geklingelt hat. Für mich eigentlich sogar eher ein weiterer Pluspunkt, denn der Film versucht den Zuschauer ja inmitten der Intensität einer Schießerei zu verorten und eine Schießerei ist nunmal verdammt laut.

    Wie gesagt, ich fand den richtig gut, wie auch schon High-Rise (8), der ebenfalls in der Sneak lief (das zugehörige Buch habe ich allerdings nicht gelesen).

    Antworten
      1. Matt

        Hmmm interessant. Cinemascore kannte ich gar nicht. Unterstreicht für mich nur wie besonders der Film ist 🙂

        Ich denke es liegt an irreführendem Marketing, aber wer Aronofsky kennt, weiß was er bekommt.

        Antworten

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