Die Mangofarmer des Sneakpods…

…geben sich der Gemütlichkeit Malagas hin, um sich sich von den Strapazen der Frankfurter Buchmesse zu erholen. Bob schließt sich neuerdings mittels Smartlocks ein, wenn auch nicht im Allgäu, und Christoph hat von Samsung ein Tablet geschenkt bekommen, während Stefan L.A.M.A. Dice und Kuh & Co. spielend in Norwegen herumgeschippert ist.
Mango:
- Deutschland-Premiere: 07.11.2025
- Länge: 1h 36min
- Genre: Drama, Romance, Südfruchtgetränke
- Regie: Mehdi Avaz
- Schauspieler*innen: Josephine Park, Dar Salim
Punkte:
Stefan: 6/10
Christoph: 4/10
Bob: 4/10
Für nächste Woche schauen wir auf Christophs Geheiß Pizza Movie auf Disney .
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Die Frage von Bob, was denn der Sinn von Buchmessen sei, kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen. Du implizierst, dass dir beim in die Hand nehmen eines Buches die Erkenntnis es sei aus Papier nicht viel bringt und man sich dort ja nicht auf ein Sofa setzen kann, um es zu lesen.
Der Sinn von Automessen hingehen erscheint dir klar. Dabei kann ich mich bei einer Automesse doch auch nur in die Autos reinsetzen, aber in der Regel nicht damit fahren. Ich kann das Auto anfassen und habe dann die Erkenntnis, dass es aus Stahl und Plastik, vielleicht noch etwas Leder, hergestellt wurde. Yeah!
Der Reiz einer Automesse liegt aber in der Konzentration vieler Hersteller auf einem Fleck, der Möglichkeit früh Neuerscheinungen zu Gesicht zu bekommen, einen Einblick in neue Entwicklungen zu bekommen.
Bei Buchmessen ist es 1:1 genauso. Ich bekomme ein um ein Vielfaches größeres Angebot als in jeder Buchhandlung oder Bücherei. Wie Christoph schon erwähnt hat, gibt es einen viel besseren Zugang zu ausländischen Verlagen. Und natürlich sind Bücher aus Papier, aber auch da gibt es sehr große Unterschiede in der Qualität. Oder es gibt Schmuckausgaben, die man vor dem Kauf gerne mal in der Hand gehalten hat.
In einer Buchhandlung kann ich mich auch nicht hinsetzen und das Buch durchlesen. Ich lasse mich also von den Covern inspirieren, lese Klappentexte durch und auch mal die ersten Seiten, um einschätzen zu können, ob mir das Buch zusagt oder nicht. Quasi eine literarische Probefahrt. Das Gleiche kann ich auf einer Buchmesse machen, nur eben mit einer Auswahl, die um den Faktor 100 oder 1.000 größer ist als in der Buchhandlung meines Vertrauens.
Weiter: Ich war zwar nicht auf der Buchmesse in Frankfurt, aber dieses Jahr war KI ein sehr großes Thema. Es gab diverse Vorträge und Diskussionen darüber ob und wie Autoren solche Hilfsmittel nutzen können und dürfen oder was KI für die Übersetzungstätigkeit bedeutet. Überhaupt haben Übersetzer*innen eine stark unterschätzte Bedeutung, obwohl es vor allem an ihnen hängt, ob ein ausländisches Buch hier erfolgreich wird oder nicht. Aber das ist eine andere Geschichte.