3 Token White Dudes…

…fahren leider nicht nach Japan, sprechen aber über Rental Family. Da ist auf jeden Fall High Potential! Auf dem Rückweg aus Japan kamen wir mit Asterix & Obelix im Reich der Mitte vorbei und sprechen dann im Anschluss über’s Schweizer werden, denn Janocz ist in dieser Sendung unser Gast. Außerdem war Jancoz u.a. in Hamburg und dem dortigen Miniatur Wunderland. Bob gamifiziert seinen Stromverbrauch und Stefan war Frempodcasten und die Ergebnisse kann man beim Spätfilm hören und genießen.
Rental Family:
- dt. Premiere: 14.05.2025
- Länge: 1h 49min
- Genre: Komödie, Drama, Tragikomödie
- Regie: Hikari
- Darsteller*innen: Brendan Fraser, Takehiro Hira, Mari Yamamoto
Punkte:
Janocz (Präsentator): 8/10
Bob: 7,5/10
Stefan: 7,5/10
Für die nächste Folge schauen wir auf Geheiß der Gästin auf Netflix A Big Bold Beautiful Journey.
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Jetzt haben wir auch mal eine Stimme zum Namen, nice. Eine sehr angenehme Stimme, by the way.
Rental Family hatte ich auf der Watchlist und eure Ankündigung zum Anlass genommen, den Film vorzuziehen. Ich stimme Bob zu, dass es Japan sehr schön einfängt. Allerdings fand ich die Stimmung, die durch den gezeigten (und tatsächlich bestehenden) gesellschaftlichen Zwang und den herrschenden Druck zur Konformität verbreitet wird, deprimierend. Japan ist ein wunderbares Land um dort Urlaub zu machen, leben möchte ich dort aber weiterhin nicht.
Die Trauerfeier am Anfang fand ich tatsächlich urkomisch. Nach dem Schreckmoment musst ich direkt laut loslachen, weil es fantastisch in die japanische Kultur passt. Diese Art von “Event” kannte ich vorher auch noch nicht.
Man sieht es nicht, aber nachdem seine Kollegin der Ehefrau gegen Ende des Films die Wahrheit über ihre Rolle offenbart, hört man den Ehemann seine Frau schlagen. Da habe ich mich schon gefragt, ob die Agentur-Schauspielerin der Ehefrau damit nun einen Gefallen getan hat. Das geht letztlich ebenfalls in die Richtung “gesellschaftlicher Zwang”, bei einer Affäre trägt die Geliebte die Alleinschuld und wenn der Ehemann bloß gestellt wird, ist die Ehefrau Schuld.
Ist euch aufgefallen, dass die Räume der Agentur nach der “Läuterung” am Ende freundlicher und heller wirken, mehr Farben, keine grauen Vorhänge mehr vor den Fenstern? Das war ein wenig subtiles Zeichen, dass jetzt ja alles besser ist.
Als Bob anfing von High Potential zu sprechen, hatte ich mich schon gefreut. Nur um dann festzustellen, dass es offenkundig eine US-amerikanische Kopie des französischen Originals gibt. Das Original lief eine ganze Weile im ÖRR und ist nun nach fünf Staffeln abgeschlossen. Die Idee selbst lehnt sich stark an Monk mit Tony Shalhoub an, bringt aber viele eigene Ideen ein.