#111 – Nanga Parbat
Der Berg ruft…

und wir sind dem Ruf gefolgt und haben unser Sneakpodsofa im Basislager am Nanga Parbat aufgestellt.
In eisiger Kälte berichten wir Euch von den dramatischen Ereignissen rund um die Brüder Reinhold und Günther Messner auf ihrer Expedition zum Nanga Parbat im Jahr 1970.
Christoph und Stefan sitzen leider noch im Höhenlager 3 fest. Wir hoffen jedoch eine Verbindung zu ihnen herstellen zu können.
Viel Spaß beim Hören.
- dt. Filmstart: 14. Januar 2010
- Länge: 100 min
- Genre: Biographie | Drama
- Regisseur: Joseph Vilsmaier
- Drehbuch: Reinhard Klooss, Michael Rentsch
- Schauspieler: Florian Stetter, Andreas Tobias, Karl Markovics, Volker Bruch
- Sneak am: 6. Januar 2010
Punkte:
Christoph: 6,5-7/10
Martin: 5,0/10
Robert: 6,0/10
Stefan: -/10


Der Podcast war besser als der Film
Abgesehen davon denke ich, dass die Zusammenarbeit mit Messner dem Film eher abträglich war, weil zu sehr versucht wurde, das ganze realistisch darzustellen. Hätte Renny Harlin Regie geführt, hätte das ganze bestimmt anders ausgesehen.
Ich fand auch, daß die Aufnahmen von den Bergen echt gut waren – wenn man auf Berge steht – und ich stehe nicht auf Berge
Übrigens: Hier unser Podcast zu NORDWAND: http://www.kinocast.net/2008/10/15/kinocast-91-nordwand/
Ich weiß gar nicht mehr, warum ich nicht dabei war, denn ich hab den Film auch gesehen. Sehr mysteriös
Kommentar by Eric 13. Januar 2010 07:17
Gestern habe ich einen Interviewausschnitt mit Reinhold Messner gesehen, er betonte, dass das Wesentliche bei einem Film der Unterhaltungswert sei und nicht die realistische Darstellung.
Kommentar by Martin 13. Januar 2010 09:50
Ganz ganz toller Film, bekommt von mir 2/10 Punkte. Hat mich nicht angesprochen, nicht einmal die Bergbilder. Das einzige was “lustig” (wohl eher komisch, weil übertrieben) war, war der Hitler-Expeditionsleiter.
Kommentar by Manuel 15. Januar 2010 21:31
Natürlich war der Film parteiisch, wobei die Diskussion, die damals nach der Expedition losgebrochen ist, in weiten Teilen auch unfair war, da Herrligkoffer und andere Situationen beurteilt (und eben Messners Version in Frage gestellt) haben, bei denen sie definitiv nicht anwesend waren. Und dass Herrligkoffer wollte, dass nur er sich zum Expeditionsverlauf öffentlich äußern darf, hat Messners (zum Teil in den Mitteln recht schwachsinnigen Feldzug) erst provoziert. Ist schließlich nachvollziehbar, dass es Messner ein Anliegen war, seine eigene Version darzulegen.
Wie auch immer, ich fand den Film auch nicht sehr gut, obwohl ich mich sehr für alles, was mit dem Berg zu tun hat, begeistere (Das Buch (von Messner) war interessanter, wobei es auch nicht gut geschrieben ist, und eben doch anstrengend ist, jemandem bei der aktiven Traumaverarbeitung zuzuhören). Und wie bereits im Sneakpod erwähnt, die spektakulären Aufnahmen waren deutlich zu kurz geschnitten.
Kommentar by Claudia 17. Januar 2010 15:34