#318 – All Is Lost/Disconnect/Jahresrückblick

Das geht doch alles viel zu langsam …

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Robert Redford zerrt als Alleinsegelnder in Not etwas an den Nerven der zuständigen Sneakpodherren Robert und Stefan, All Is Lost wird dennoch für (recht) gut befunden. Disconnect (auch schon in der Podwichtelfolge der Vorwoche besprochen) und der neue Film der Coens, Inside Llewyn Davis, können Claudia dagegen nicht ganz überzeugen. Mehr Spaß machen da schon – frisch vom Gabentisch – Sharknado, Abraham Lincoln: Vampire Hunter und Star Trek: Enterprise. Wir streifen kurz Mad Men (Staffel 4), Sherlock sowie das Tatort-Debüt des Ermittlerteams Ulmen/Tschirner, bevor wir zum Jahresrückblick 2013 und zur Nachbesprechung des Björn-Konzerts in der Pinken Bar ansetzen. Und was meint ihr, liebe Hörer: Was waren für euch die besten Filme (und die besten Sneakfilme) des Jahres, welche waren die schlechtesten? Und (um die Hörerfrage weiterzugeben) welche Filme haben eurer Meinung nach (dieses Jahr und überhaupt) viel zu wenig Aufmerksamkeit erregt/Anerkennung erhalten?

Wir wünschen euch eine aufregende (aber nicht zu aufregende …) Silvesternacht und einen guten Start in das Jahr 2014! Vielen Dank fürs Hören, für alle eingesandten Fragen und abgegebenen Kommentare. Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit euch. Danke auch nochmals an Björn für das Konzert sowie an unsere Podcastwichtel und Grüße an den von uns bewichtelten Podcast! Als aufmerksame Hörer habt ihr natürlich längst rausbekommen, um wen (bzw. welche anderen Podcasts) es sich in beiden Fällen handelt, oder?

All Is Lost:

  • dt. Kinostart: 9. Januar 2014
  • Länge: 106 min
  • Genre: Naturgewaltüberlebensabenteuer
  • Regie + Drehbuch: J.C. Chandor
  • Darsteller: Robert Redford

Punkte:

Christoph: -/10
Claudia: -/10
Martin: -/10
Robert: 7,5/10
Stefan: 4/10

Disconnect (OV-Sneak):

  • dt. Kinostart: 30. Januar 2014
  • Länge: 115 min
  • Genre: Internetproblemfilm
  • Regie: Henry Alex Rubin
  • Darsteller: Jason Bateman, Jonah Bobo, Andrea Riseborough, Frank Grillo, Paula Patton, Alexander Skarsgård, Max Thieriot

Punkte:

Christoph: -/10
Claudia: 6/10
Martin: -/10
Robert: -/10
Stefan: -/10

In dieser Episode mit:
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26 Gedanken zu „#318 – All Is Lost/Disconnect/Jahresrückblick

  1. Kuh

    Oha, Überlänge zum Jahresende 🙂

    Ich hab euren Wichtelcast übrigens in 2 Minuten gefunden. Bei den teilnehmenden Podcasts im Blogtext zu schauen, wo Fragen beantwortet werden sollen, war jetzt nicht so kompliziert 😛

    “All Is Lost” hab ich ebenfalls gesehen und bin mir nicht so ganz sicher, was ich von dem halten soll. Auf rottentomatoes steht er derzeit sogar bei 94%. Eigentlich gibts an dem Film auch nichts zu kritisieren. Redford ist klasse… aber insgesamt ist irgendwie nichts interessantes passiert. Survivalfilme gibt es mittlerweile eine ganze Menge und die schaffen es imho oft viel besser, eine Spannung aufzubauen. Man denke nur an “Sturz ins Leere”, bei dem von Anfang an klar ist, dass die Personen den Überlebenskampf gewinnen werden. Vor ein paar Tagen hab ich zufällig auch “The Deep” aus Island gesehen, bei dem es ums Überleben auf hoher See geht und der verpackt eine fast unglaubliche Geschichte einfach viel packender. Schade drum, aber es ist schön, dass Redford wieder fleissig werkelt.

    Mein Nachtrag zu “Disconnect”: Claudia hat absolut Recht, dass der Film ein unangenehmer Downer ist, aber mich persönlich hat das nicht gestört. Zu sehr konstruiert fand ich ihn aber auch nicht. “(LA) Crash” hat mich damals weitaus mehr geärgert. “Amores Perros/21 Gramm/Babel” von Inarritu sind imho insgesamt aber so ziemlich das Beste, was es an Episodenfilmen gibt.

    Bei Sharknado bin ich etwas überrascht, dass der so gut ankommt. Mir hat der Hype darum jegliche Lust darauf verdorben. Keine Sau kennt die anderen Asylum-Filme und auf einmal haben alle davon gesprochen. Ich mag guten Trash, aber auf mich wirkte das wenig charmant, eher forciert, um möglichst wacky zu sein. Mal schauen, ob ich dem noch eine Chance gebe – absichtlicher Trash funktioniert für mich einfach zu selten. “Black Dynamite” ist da ein Musterbeispiel, wie man es richtig macht. Ganz ganz herrlicher Stumpfsinn, der aber einfach mit viel Liebe erschaffen wurde.

    Der Weimarer Tatort war der erste, den ich je gesehen hab und das auch nur, weil ich Ulmen/Tschirner sehr mag, mal eine Weile ein paar Meter von der Polizei entfernt gewohnt habe und mal sehen wollte, wie sie die Stadt einfangen. Ein paar Gags waren nett, ein paar zu flach… aber was war das denn für ein langweiliger Kriminalfall? Keine Ahnung, wie man den beim Tatort einordnen soll, aber wenn das einer der besseren Vertreter gewesen sein sollte… sehr enttäuschend.

    Aber dann mal zum Jahr 2013. Ein gutes Jahr würd ich sagen.

    Top: – Oh Boy
    – Django Unchained
    – The Loneliest Planet
    – Stoker
    – Before Midnight
    – Breathe In
    – The Place Beyond The Pines
    – Pacific Rim
    – Trance
    – Room 237
    – Prince Avalance
    – Rush
    – Prisoners
    – Tage am Strand
    – The Way, Way Back
    – Evangelion 3.33 (welch Überraschung!)

    Flop: – Mama
    – Man of Steel
    – Star Trek Into Darkness

    Guilty Please: – Evil Dead

    Auf 2014 freu ich mich nicht zuletzt wegen dem neuen Planet der Affen, Godzilla, Her, X-Men, Short Term 12, The Raid 2, 12 Years A Slave, Interstellar, Arcadia, Gone Girl, American Hustle, Nymphomaniac, Noah, Guardians Of The Galaxy, Veronica Mars, Wolf Of Wall Street. Und Serien gehen ja auch noch weiter! Sherlock, Hannibal, Shameless, Game of Thrones, Person of Interest – hach, das wird klasse 🙂

    Also… guten Rutsch und frohe Ostern!

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    1. claudia

      Ich habe die zwar selbst so bezeichnet, ich finde aber eigentlich gar nicht, dass “21 Gramms” und “Babel” richtige Episodenfilme sind, und für mich sind es erst recht keine besonders herausragenden Beispiele dieses Genres. Ich finde diese Filme, die die postmoderne Fragmentierung bzw. das ungeordnete Zusammenhängen der Dinge zeigen sollen, häufig etwas ermüdend (diese ganze Bedeutungshuberei und das Ganze eigentlich immer ziemlich konstruiert, zumindest nach meinen Maßstäben).

      Ich kann nicht sagen, wie Sharknado im Vergleich zu anderen Asylum-Filmen ist. Kann nur sagen, dass er schon schlecht ist, ich ihn aber amüsant fand. Ich denke, dass er deshalb so eingeschlagen hat, weil viele Leute das direkt eine tolle Idee fanden. Ich habe ein paar andere Asylum-Trailer angeschaut – da ist mir (bisher) nichts begegnet, was mich gleich auf Anhieb ähnlich belustigt hat. Das mag den Unterschied im Erfolg ausgemacht haben.

      2014 steht für mich natürlich auch im Zeichen von Veronica Mars – außerdem ebenfalls American Hustle, Planet der Affen und Noah. Ansonsten: The Grandmaster ist ja jetzt durch, das ist ein neues Gefühl, an das ich mich mich erst mal gewöhnen muss 😉 Frohes neues Jahr dir!

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      1. Kuh

        Hmmmm… ja, Episodenfilme sind das nicht wirklich, aber es ist ja auch etwas schwer zu definieren. Ich finde “21 Gramm”, “Babel” und co. aber nicht sonderlich bedeutungsschwanger oder zu bemüht konstruiert. Gibt natürlich sehr schlechte Beispiele, aber welche findest du denn besser? 🙂 Mir kommen gerade noch “The Place Beyond The Pines”, “11:14”, “Battle of Seattle”, “Lichter” und “Powder Blue” in den Sinn, die ich alle wirklich mag. Oder auch “Pulp Fiction” und “Inglourious Basterds”.

        Bei Sharknado hab ich mich halt gewundert, wo das plötzlich herkam. Aus dem Nichts gab es da eine Filmpremiere mit rotem Teppich, einen limitierten Kinostart und sofort die Ankündigung eines Sequels. Und es gab vorher schon solche Schnappsideen mit Haien, die sich durch den Sand graben, Flugzeuge (!) angreifen und gegen Mechs/Panzer kämpfen. Oder “Sharktopus” mit Hybriden aus Haien und Kraken”. Kann ja auch alles witzig sein, ich mag guten Trash ja selbst, aber vorher gab es da nie so eine Inszenierung. Filme wie “Birdemic” etc. haben dadurch auch ihren gewissen Kultstatus erhalten. Wenn Asylum mit Sharknado ankommt und sagt “Hey Leute, schaut mal her, wir haben einen ganz beknackten Film gedreht”, geht da für mich persönlich extrem viel Charme verloren.

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        1. dr. claudia

          “Place Beyond The Pines” und “Battle of Seattle” sind für mich erst recht keine Episodenfilme (ersterer hat er einen “epischen” Ansatz und letzterer betrachtet eine sich konkret entfaltende Situation halt aus verschiedenen Perspektiven). Ich hab aber sowieso nicht unbedingt was gegen Episodenfilme, sondern gegen dieses “wir zeigen die Welt als Kaleidoskop der unterschiedlichen und doch auf wundersame Weise verbundenen Erfahrungen menschlicher Existenz”-La-di-la-di-da. In “Babel” ist das immerhin erzählerisch routiniert und mit einigem visuellen Flair umgesetzt, aber mir gibt dieses Erzählansatz einfach nicht viel. Ich finde das bedeutungsschwanger bzw. es erweckt immer diesen Eindruck, etwas besonders Profundes über das menschliche Wesen/Leben/die Gesellschaft/die Gegenwart/die Welt gesagt zu haben, und letztlich ist die Nachricht doch immer ziemlich banal. You have to reconnect. Menschen überall leiden. Der Tod ist mächtig. Solange es Liebe gibt, besteht Hoffnung. Letztlich zählen nur die Menschen, die dir etwas bedeuten. Nobody is an island. Wir sind alle verbunden. Das Leben ist komplex. Etc. Globale Weisheiten, die niemanden etwas kosten, hübsch garniert mit etwas One-World-Kitsch. Einfach nicht mein Geschmack.

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      2. Kuh

        Ach, was ich noch fragen wollte. Warum ist “Godzilla” nicht auf der Liste? Gareth Edwards macht den und der hat ja schon den famosen “Monsters” inszeniert. Mir imponiert seine Arbeitsphilosophie sehr, sofern ich das von Interviews/Making Ofs etc. aus beurteilen kann. Ich kann mich da zwar natürlich auch ziemlich vertun, aber ich glaub, das wird einer der Überraschungs-Hits des Jahres.

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        1. dr. claudia

          Von Gareth Edwards erwarte ich auf jeden Fall in Zukunft Großes, aber Godzilla fand ich bisher immer unfassbar öde. Insofern ist meine Devise da: mal abwarten.

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  2. Matt

    Hallo lieber Sneakpod,

    ich wollte die Gelegenheit zum Jahreswechsel mal ergreifen, um ein wenig Werbung für Kino10 / das Kinopolis zu machen, das Ihr ja leider immer seltener besucht, wodurch unsere Sneakfilm-Erfahrungen (was ich persönlich schade finde) immer häufiger voneinander abweichen.

    Meine Highlights aus der Kino10-Sneak dieses Jahr (bei 50 von 52 Sneaks war ich am Start):

    The Impossible
    Zero Dark Thirty
    The Crime
    Der Nächste, bitte!
    Das hält kein Jahr!
    Stoker
    Evil Dead
    Gambit
    The Call
    Systemfehler – Wenn Inge Tanzt
    Die Unfassbaren
    Paulette
    21 & Over
    This is the End
    Pain & Gain
    The World’s End
    Rush
    Alles eine Frage der Zeit
    Drecksau
    You’re Next
    Jackpot
    Last Vegas
    Machete Kills
    Genug Gesagt
    All is Lost
    Nicht Mein Tag

    …all diese Filme bekommen auf meinem Zettel 7 oder mehr Punkte – 26 von 52, das sind unfassbare 50%! Rush, Evil Dead und You’re Next waren für mich dabei die positiven Überraschungen des Jahres. Ich glaube das ich dieses Jahr tatsächlich keinem einzigen Sneakfilm unter 4 Punkte gegeben hätte, was glaube ich in meinen 11 Jahren Sneakhistorie noch nie vorgekommen ist. Es war insgesamt ein fantastisches Sneak-Jahr mit erfreulich wenig Horrorfilmen (und wenn doch waren sie überraschend clever und unterhaltsam) ;-).

    Abseits der Sneak würde ich dieses Jahr besonders Gravity, Captain Philips, Prisoners, Ender’s Game und Catching Fire hervorheben wollen, enttäuscht dagegen haben mich Man of Steel, Star Trek – Into Darkness und Elysium.

    Unheimlich schade finde ich, dass Ihr nicht Pain & Gain in der Sneak hattet, einen äußerst problematischen und diskussionswürdigen Film (Mark Kermode’s Worst of the Year, während er bei einem anderen Filmkritiker meines Vertrauens als einer der besten Filme des Jahres gehandelt wird), zu dem mich Eure Meinung wahnsinnig interessiert hätte!

    Also, lasst Euch ruhig mal wieder häufiger im Kinopolis sehen.

    Alles Gute und ein Schönes Neues Jahr!

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    1. claudia

      Für mich ist Kino 10 leider nicht mehr machbar, da 2013 unser Auto gestorben ist und ich das außerdem mit der Arbeit am nächsten Tag nicht schaffe. Aber schön, dass du so ein tolles Sneakjahr in der Kino-10-Sneak gehabt hast (auch wenn ich nicht jeden der genannten Filme so positiv bewerten würde, aber darum gehts ja gerade nicht). Die Sneak wäre für mich wahrscheinlich tatsächlich die einzige Chance gesehen Pain & Gain anzuschauen, da ich die Arbeit des Herrn Regisseur nicht mag, mich das Thema abstößt und ich die Schauspieler auch nicht überdurchschnittlich liebe (zumindest nicht so sehr, dass ich alles mit ihnen gesehen haben muss). Der Kermode-Verriss hat mir den Rest gegeben: glaube wirklich nicht, dass ich mir den Film antun werde. Wer ist denn der andere Filmkritiker deines Vertrauens? Schick doch mal einen Link – vielleicht (ganz kleines Vielleicht) kann der mich ja doch noch überzeugen …
      Wünsche dir jedenfalls, dass dich das Sneakjahr 2014 ähnlich begeistert wie 2013! Dir auch ein frohes neues Jahr und liebe Grüße!

      Antworten
    1. claudia

      Bin nicht sicher, welche E-Mail du meinst … Um Weihnachten war zu viel los und ich hab den Überblick verloren. Um was gings da? Vielleichts schickst du sie einfach noch mal, wenn dir was Wichtiges auf der Seele brennt … (?)

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      1. Kuh

        Nein, war nicht wichtig 😉 Ging nur um ein paar digitale Kopien (Pacific Rim etc.). Ein kurzes “Ja, danke” oder “Nein, danke” würde mir schon reichen, damit ich weiss, ob jemand von euch die Codes eingelöst hat. Wenn nicht, würd ich sie vielleicht einfach anderweitig weitergeben 🙂

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  3. Dirk

    Eure Jahresrückblickssendung ist zwar schon eine Weile her, aber beim Hören bin ich meistens unterwegs und dann kann ich nicht gleich kommentieren. Aber das möchte ich doch noch nachholen, denn es ging ja um die Filme 2013.

    Django Unchained wird oft in die Riege der guten bis sehr guten Filme von 2013 eingereiht und ich hätte mich bis vor kurzem hier auch eingereiht. Ich fand den Film nach dem ersten schauen im Kino wirklich toll und habe ihn sehr gelobt. Jetzt habe ich ihn mir noch ein weiteres mal angesehen und muss nun sagen, dass ich mein Urteil revidieren muss. Es ist kein schlechter Film und Waltz, Jackson und Dicaprio spielen hervorragend, aber die Story reichte mir beim zweiten Ansehen nicht mehr, ich habe mich gelangweilt. Für mich scheint es so zu sein, dass die Geschichte nicht mehr funktioniert, wenn man sie schon kennt.

    Mich würde interessieren, ob es anderen auch so geht/ging oder nur mir 🙂

    Antworten
    1. dr. claudia

      Das macht dich mir sofort sympathisch, dass du meine Vorurteile bestätigst 😉 – Ich habe (muss ich zu meiner Schande gestehen) Django nach wie vor nicht gesehen (inzwischen hat ja auch der “soziale Druck” nachgelassen, ihn sich noch anzuschauen, und ich hab einfach nie Lust drauf – Tarantinofilme nachholen fühlt sich für mich immer an wie Physikhausaufgaben machen müssen), kann deshalb nichts über die Erstsichtung und erst recht nichts über die Zweitsichtung sagen. Restsneakpod, bitte übernehmen!

      Antworten
      1. Stefan

        Bisher habe ich es noch nicht geschafft eine Wiederholungssichtung des Film zu machen, freute mich aber schon darauf. Wobei ich jetzt sagen muss, dass ich ein bisschen Angst habe, dass es mir so geht wie Dir und ich ich den Film nicht mehr mag…
        Wenn man nie Hausaufgaben gemacht hat, waren auch die für Physik nicht so die Qual… 😉

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        1. dr. claudia

          Ich sprach ja nicht vom Hausaufgabenmachen, sondern vom (noch) Hausaufgabenmachenmüssen. Dem unangenehmen Gefühl davor sozusagen. Das hat man (evtl.) auch, wenn man sie am Ende doch nicht macht.

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      2. Dirk

        Ich kann das nicht auf Tarantinofilme verallgemeinert sagen, Inglorious Basterds z.B. habe ich durchaus gern wiedergesehen ebenso Pulp Fiction. Kill Bill anderseits ist auch eher so ein Fall: Einmal gesehen und toll gefunden, ich muss es aber nicht noch einmal sehen.

        Naja, bzgl. der Physikaufgaben, bin ich als Physiker ein bisschen voreingenommen und kann das deshalb nicht so richtig nachvollziehen 😉

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  4. BjoernHH

    Hallo zusammen,

    meine Lieblingsfilme 2013 sind viel zu wenig im Sneakpod genannt worden, daher folgt hier meine TOP 6:

    Platz 6: Blau ist eine warme Farbe
    Ein Film, der sich die Natürlichkeit auf die Fahnen geschrieben hat und unglaubliche Bilder liefert! Jaja, die Sexszenen waren auch interessant, ich habe viel gelernt! 🙂

    Platz 5: Ginger & Rosa
    Elle Fanning läuft ihrer Schwester Dakota inzwischen den Rang ab.
    Viel zu wenig beachteter Film.

    Platz 4: Stoker
    …weil ich ein großer Fan von Mia Wasikowska bin. Aber nicht nur deswegen. Ebenso tolle Bilder und Kameraeinstellungen.

    Platz 3: Silver Linings
    Gleich am Anfang des Jahres so ein intensiver Film. Vielleicht ein bisschen viel Happy Ending, aber im Originalton der reine Wahnsinn.

    Platz 2: Inside Llewyn Davis
    Ja, ICH mochte den! 🙂 Ich mag aber auch Folk der 60er und John Goodman. Und Carey Mulligan. Soundtrack schon gekauft.

    Platz 1: The Broken Circle (Breakdown)
    Ein Film aus Belgien, und daher VIEL zu wenig beachtet. Sehr deprimierende Handlung, in Kontrast zu wunderschönen Musikszenen (Bluegrass).
    Völlig zu Recht jetzt gerade für den Fremdsprachen-Oscar nominiert.

    Mir hat auch “Der Geschmack von Rost und Knochen” sehr gut gefallen. Und “Django Unchained” auch. Sehr viele tolle Filme dieses Jahr.

    Enttäuschend waren eher die Blockbuster. Man of Steel zum Beispiel. Und auch Pacific Rim fand ich nicht so dolle. Die Idee war super, aber der Film war doch so eine Aneinanderreihung von Klischees. Übles Drehbuch. Allein, wie die Piloten der “anderen” Jäger dargestellt wurden…

    Viele Grüße und ein schönes Kinojahr 2014! Nach dem Studium der Cinema-Zeitschrift muss ich wohl bis zur Oscar-Verleihung Doppelschichten im Kino einlegen….

    Antworten
    1. Kuh

      Bei “Blau ist eine warme Farbe” muss ich absolut zustimmen. Toller Film, der diesen halben Skandal gar nicht nötig gehabt hätte. Und wegen dem Film hab ich sooooo einen Ohrwurm 🙁

      Antworten
  5. phuturist

    Glückwunsch zum geschafften Jahr 2013! Ich werde nun die das neue Podcastjahr beginnen, vor muss ich aber nochmal schimpfen, leider:

    Die “Riddick existiert nur weil Vin Diesel als Übernerd Riddick will.” Anekdote stammte von mir aus den Kommentaren, und ihr wolltet mir nicht glauben. Nun:

    Vin Diesel ist ein Nerd: http://www.youtube.com/watch?v=36_-DauQi0s

    Riddick existiert nur wegen Vin Diesel: http://www.forbes.com/sites/dorothypomerantz/2013/09/06/riddick-the-franchise-vin-diesel-refuses-to-let-die/

    Und jetzt ist auch noch das passiert: http://www.ign.com/articles/2014/01/28/vin-diesel-says-universal-wants-riddick-4

    Überzeugt? Ich hoffe doch! Denn ich persönlich finde diesen Umstand herzallerliebst.

    Antworten
  6. dr. claudia

    Ach so, steht im Internet! Na, dann muss es ja stimmen … Ganz im Ernst, dass Diesel ein Fan (oder ein “Nerd”, wenn man den Begriff da verwenden möchte) ist und sich sehr für das Projekt eingesetzt hat,, würde ich nicht anzweifeln wollen. Dass es allerdings allein an seinem Fantum lag, dass es die weiteren Filme gab (geben wird), würde ich bei einem Film, der 105 Mio. Dollar(Chronicles) bzw. 38 Mio. Dollar (Riddick) gekostet hat, mal bezweifeln. Das hat man hinter den Kulissen sicher alles gut durchgerechnet, und Geld wird ja heutzutage sowieso nicht mehr (oder nur in wenigen Fällen) im Kino verdient. Viel wichtiger sind die DVD-Verkäufe, das Merchandise, die Download-, Auslands- und Fernsehrechte usw. Der Kinorelease ist dann häufig nicht mehr als eine Werbekampagne für das Produkt, das später verscherbelt wird. Und in diesen Bereich (PR) würde ich auch den von Dir erwähnten Ursprungsmythos einstufen: eine erfolgreich platzierte PR-Meldung, die (wie jede gute PR-wirksame Meldung) eine gewisse Grundlage in der Wirklichkeit hat. Von mehr lasse ich mich da leider nicht überzeugen … Aber spielt ja auch keine Rolle, ob ich das glaube oder nicht. Schon deshalb nicht, weil ich (PR-technisch gesehen) nicht die Adressatin dieser Meldung bin 😉

    Antworten
    1. dr. claudia Beitragsautor

      Naja, bei anderen Filmen gibt es vielleicht zum Teil anderes Positives oder Bemerkenswertes zu berichten, mit dem sich ein “Buzz” erzeugen lässt? Zum Beispiel was, das auch wirklich etwas mit dem Film zu tun hat oder so 😉
      Aber: Dass das Glauben dem Nichtglauben überlegen ist, wissen wir ja spätestens seit Life of Pi.

      Antworten
  7. dr. claudia

    Ich hatte die These angezweifelt, dass die diversen Riddick-Fortsetzungen allein aus dem Grund gemacht wurden, weil Vin Diesel so ein großer Riddick-Fan ist.

    Antworten
    1. Kuh

      Ah, mir war nicht so ganz klar, worin sich eure Standpunkte nun genau unterscheiden. Ich würde einfach mal sagen, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Diesel ist schon nerdiger, als es viele wegen Fast&Furious annehmen würden (seine Rolle in Guardigans of the Galaxy hat er sich zuletzt auch mehr oder minder ergaunert) – aber in der Hollywoodmaschinerie ist er auch nur ein kleines Zahnrad und er kann nicht machen, was er will. Seine gewünschte Hannibal-Verfilmung (der mit den Elefanten) kommt ja auch seit Jahren nicht aus dem Tritt.

      Bei Riddick liegt es aber insofern schon an ihm, dass es die Filme (und Ableger, die sich nicht verstecken müssen – die beiden Videospiele sind zum Beispiel ziemlich gut und wurden auch von Diesel selbst vertont, was wirklich keine Selbstverständlichkeit ist) gibt, weil er sich dafür einsetzt. Wenn er nicht wollen würde, würde das Filmstudio sicher nicht von sich aus auf ihn zugehen – dafür spielen die Filme letztendlich zu wenig ein. Sicherlich rentieren die sich, aber an ein Milliardenfranchise wie Fast&Furious reicht das bei weitem nicht heran.

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